Urlaubs­ab­gel­tung für den Mehr­ur­laub nach dem TV‑L

Die Urlaubs­re­ge­lung im TV‑L knüpft den Anspruch des Beschäf­tig­ten auf Abgel­tung des tarif­li­chen Mehr­ur­laubs nicht dar­an, dass der Beschäf­tig­te zum Zeit­punkt der Been­di­gung des Arbeits­ver­hält­nis­ses arbeits­fä­hig ist oder sei­ne Arbeits­fä­hig­keit wäh­rend des tarif­li­chen Über­tra­gungs­zeit­raums wie­der erlangt.

Urlaubs­ab­gel­tung für den Mehr­ur­laub nach dem TV‑L

Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Bun­des­ar­beits­ge­richt der Kla­ge eines Arbeit­neh­mers teil­wei­se statt­ge­ge­ben, der den ihm nach dem Tarif­ver­trag für den öffent­li­chen Dienst der Län­der (TV‑L) zuste­hen­de Mehr­ur­laub auf­grund der Been­di­gung des Arbeits­ver­hält­nis­ses abge­gol­ten haben woll­te.

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 22. Mai 2012 – 9 AZR 618/​10

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