Abmah­nung – und die unter­blie­be­ne Anhö­rung des Arbeit­neh­mers

Ohne kün­di­gungs­recht­li­che Rele­vanz ist, ob den Abmah­nun­gen eine Anhö­rung der Klä­ge­rin hät­te vor­aus­ge­hen müs­sen. Auch for­mell feh­ler­haf­te Abmah­nun­gen ent­fal­ten regel­mä­ßig die erfor­der­li­che Warn­funk­ti­on1.

Abmah­nung – und die unter­blie­be­ne Anhö­rung des Arbeit­neh­mers

Inso­fern kommt es allein auf die sach­li­che Berech­ti­gung der Abmah­nung und dar­auf an, ob der Arbeit­neh­mer ihr den Hin­weis ent­neh­men konn­te, der Arbeit­ge­ber erwä­ge für den Wie­der­ho­lungs­fall die Kün­di­gung2.

  1. vgl. BAG 15.12 1994 – 2 AZR 251/​94, zu II 3 c der Grün­de; 21.05.1992 – 2 AZR 551/​91, zu II 3 c der Grün­de []
  2. BAG 19.02.2009 – 2 AZR 603/​07, Rn. 17 []