Abstieg im Pro­fi­fuß­ball: Trai­ning nur mit der 2. Mann­schaft

Ist im Arbeits­ver­trag eines Fuß­ball­pro­fis fest­ge­hal­ten, auch an einem Trai­ning der 2. Mann­schaft teil­zu­neh­men, ist die­se ver­trag­li­che Bestim­mung rechts­wirk­sam und für bei­de Ver­trags­par­tei­en bin­dend. Der Spie­ler hat kei­nen Anspruch auf die Teil­nah­me am Trai­ning der Lizenz­mann­schaft.

Abstieg im Pro­fi­fuß­ball: Trai­ning nur mit der 2. Mann­schaft

So hat das Arbeits­ge­richt Ber­lin in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Fuß­ball­pro­fis von Her­tha BSC ent­schie­den, der nicht mit der 2. Mann­schaft spie­len und trai­nie­ren woll­te. Her­tha BSC hat­te den Spie­ler Peer Klu­ge ange­wie­sen, vor­über­ge­hend am Trai­nings- und Spiel­be­trieb der 2. Mann­schaft teil­zu­neh­men. Mit sei­nem Antrag auf Erlass einer einst­wei­li­gen Ver­fü­gung woll­te Herr Klu­ge errei­chen, wie­der am Pro­fi­trai­ning teil­neh­men zu kön­nen.

In sei­ner Ent­schei­dung hat das Arbeits­ge­richt Ber­lin aus­ge­führt, dass sich der Spie­ler arbeits­ver­trag­lich ver­pflich­tet hat­te, auch an einem Trai­ning der 2. Mann­schaft teil­zu­neh­men. Die­se ver­trag­li­che Bestim­mung sei rechts­wirk­sam und für bei­de Ver­trags­par­tei­en bin­dend. Daher ist der Antrag zurück­ge­wie­sen wor­den.

Arbeits­ge­richt Ber­lin, Beschluss vom 18. Febru­ar 2014 – 38 Ga 2145/​14