Ärger mit der Jus­tiz – so bekom­men Sie Hil­fe

Für die meis­ten Men­schen ist eine sol­che Situa­ti­on unvor­stell­bar, trotz­dem kann sie schnell ein­tre­ten: Wäh­rend der Job bis­her immer viel Spaß gemacht hat, kommt es plötz­lich zu Strei­te­rei­en. Even­tu­ell wird ein Ange­stell­ter unge­recht­fer­tig­ter­wei­se des Dieb­stahls beschul­digt. Nicht nur, dass der Arbeits­platz nun auf dem Spiel steht. Mög­lich ist außer­dem, dass bei dem Beschul­dig­ten völ­lig über­ra­schend die Ankla­ge­schrift ins Haus flat­tert. Und jetzt?

Ärger mit der Jus­tiz – so bekom­men Sie Hil­fe

Ver­fah­ren mit pro­fes­sio­nel­ler Hil­fe been­den

Ist die Ankla­ge­schrift ein­ge­trof­fen, bedeu­tet das, dass die Staats­an­walt­schaft bereits tätig war und der Betrof­fe­ne der Tat ver­däch­tig ist. Zu die­sem Zeit­punkt ist es mög­lich, Bewei­se oder Ein­wen­dun­gen zu erhe­ben. Die­se Schrit­te sind an eine Frist gebun­den, die ein­zu­hal­ten ist. Theo­re­tisch kön­nen Ange­klag­te sich bei die­sen Punk­ten und im spä­te­ren Ver­lauf selbst vor Gericht ver­tre­ten, davon ist jedoch drin­gend abzu­ra­ten.

Wäh­rend der Jurist meh­re­re Jah­re Stu­di­um und Berufs­er­fah­rung vor­wei­sen kann, die er vor Gericht ein­bringt, blei­ben dem Lai­en nur weni­ge Wochen, um sich ein­zu­ar­bei­ten. Es ist unter die­sem Aspekt nur rat­sam, sich an einen Rechts­an­walt zu wen­den. Damit soll­ten Beschul­dig­te sich nicht Zeit las­sen, son­dern sofort tätig wer­den. Wenn der Anwalt sorg­fäl­tig arbei­tet und Schwach­stel­len im Ver­fah­ren ent­deckt, ist es unter Umstän­den mög­lich, das Ver­fah­ren jetzt noch zu been­den. Even­tu­ell kamen nicht alle Bewei­se, die den Beschul­dig­ten ent­las­ten kön­nen, zum Ein­satz. Oder der Staats­an­walt stützt die Ankla­ge auf unzu­läs­si­ge Beweis­mit­tel.

Einen pas­sen­den Rechts­an­walt fin­den

Wer sich in einer sol­chen unan­ge­neh­men Situa­ti­on befin­det, ist daher gut bera­ten, sich sofort einen Anwalt zu suchen. Die Aus­wahl ist jedoch groß, sodass der Suchen­de oft den Wald vor lau­ter Bäu­men nicht sieht. Es gibt eini­ge Punk­te, die bei der Suche nach einem guten Anwalt zu beach­ten sind:

  1. Vie­le Anwäl­te pro­fi­tie­ren von Mund-zu-Mund-Pro­pa­gan­da. Wenn er einen Man­dan­ten erfolg­reich vor Gericht ver­tre­ten hat, spricht sich dies schnell in der Bekannt­schaft her­um. Es bie­tet sich daher an, ein paar Tele­fo­na­te im Freun­des- und Bekann­ten­kreis zu machen. Mit etwas Glück hat jemand gute Erfah­run­gen gemacht und kann einen Rechts­ver­tre­ter emp­feh­len.
  2. In den meis­ten Städ­ten gibt es einen Anwalts­ver­ein. Ein Anruf dort kann hel­fen, um wei­te­re Ansprech­part­ner zu ermit­teln.
  3. Beson­ders wenn es vor Gericht geht und wich­ti­ge Aspek­te des Lebens auf dem Spiel ste­hen, ist es unter Umstän­den rat­sam, sich einen Fach­an­walt zu suchen. Er hat sich auf das Gebiet spe­zia­li­siert und kann Fort­bil­dun­gen sowie Berufs­er­fah­rung nach­wei­sen. Ein Fach­an­walt für Arbeits­recht wäre bei einer unge­recht­fer­tig­ten Abmah­nung oder Kün­di­gung der rich­ti­ge Ansprech­part­ner.
  4. Beim ers­ten Ter­min soll­te sich der Anwalt aus­rei­chend Zeit für den neu­en Fall neh­men und alle Fra­gen klä­ren, die der Beschul­dig­te hat. Es ist wich­tig, dass sich der poten­ti­el­le Man­dant gut auf­ge­ho­ben fühlt und die Che­mie stimmt.