All­ge­mein­ver­bind­li­cherklä­rung eines Tarif­ver­trags – und die ört­li­che Zustän­dig­keit für ihre Anfech­tung

Für ein Nor­men­kon­troll­ver­fah­ren gegen die All­ge­mein­ver­bind­lich­keits­er­klä­rung eines Tarif­ver­tra­ges ist das Lan­des­ar­beits­ge­richt Ber­lin-Bran­den­burg gemäß § 98 Abs. 2 ArbGG ört­lich zustän­dig, soweit das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Arbeit und Sozia­les die streit­ge­gen­ständ­li­che All­ge­mein­ver­bind­lich­keits­er­klä­rung erlas­sen hat.

All­ge­mein­ver­bind­li­cherklä­rung eines Tarif­ver­trags – und die ört­li­che Zustän­dig­keit für ihre Anfech­tung

Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Arbeit und Sozia­les hat nach Ziff. 3 der Bekannt­ma­chung über die Sitz­ent­schei­dung der Bun­des­re­gie­rung vom 21.07.1999 1 in Ver­bin­dung mit den Beschlüs­sen der Bun­des­re­gie­rung zur Auf­tei­lung der Bun­des­mi­nis­te­ri­en vom 11.12 1991 2; und vom 03.06.1992 3 sei­nen ers­ten Dienst­sitz in Ber­lin. Die­se Sitz­fest­le­gung ist maß­geb­lich, soweit Rechts- und Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten an den Sitz einer Behör­de anknüp­fen.

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Beschluss vom 21. Sep­tem­ber 2016 – 10 ABR 33/​15

  1. BGBl. I S. 1725[]
  2. BT-Drs. 12/​1832 S. 33 f.[]
  3. BT-Drs. 12/​2850 S. 35[]

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