Anschluss­be­ru­fung – und die eigen­stän­di­ge Beschwer

Eine Anschluss­be­ru­fung erfor­dert nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­ar­beits­ge­richts [1] und der aktu­el­len Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs [2] kei­ne eigen­stän­di­ge Beschwer.

Anschluss­be­ru­fung – und die eigen­stän­di­ge Beschwer

Die mit dem Haupt­an­trag erst­in­stanz­lich obsie­gen­de Klä­ge­rin konn­te des­halb mit der Anschluss­be­ru­fung einen Hilfs­an­trag zur Ent­schei­dung des Lan­des­ar­beits­ge­richts stel­len, obschon sie durch das Teil­ur­teil des Arbeits­ge­richts nicht beschwert war.

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 19. Mai 2016 – 3 AZR 766/​14

  1. vgl. statt vie­ler BAG 31.07.2014 – 2 AZR 407/​13, Rn. 18; 24.05.2012 – 2 AZR 124/​11, Rn. 11; 10.02.2009 – 3 AZR 728/​07, Rn. 11; 29.09.1993 – 4 AZR 693/​92, zu A I 1 der Grün­de, BAGE 74, 268[]
  2. BGH 10.05.2011 – VI ZR 152/​10, Rn. 9 f.[]