Anschluss­re­vi­si­on – und ihre Begrün­dung mit einer Ver­fah­rens­rüge

Zur ord­nungs­ge­mä­ßen Begrün­dung der Anschluss­re­vi­si­on müs­sen gemäß § 72 Abs. 5 ArbGG iVm. § 554 Abs. 3 Satz 2, § 551 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 ZPO die Revi­si­ons­grün­de ange­ge­ben wer­den.

Anschluss­re­vi­si­on – und ihre Begrün­dung mit einer Ver­fah­rens­rüge

Ver­fah­rens­rügen müs­sen nach § 551 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 Buchst. b ZPO die Bezeich­nung der Tat­sa­chen ent­hal­ten, die den Man­gel erge­ben, auf den sich die Revi­si­on stüt­zen will. Hier­zu hat sich der Revi­si­ons­klä­ger mit den Urteils­grün­den des ange­foch­te­nen Urteils aus­ein­an­der­zu­set­zen 1. Dar­über hin­aus obliegt es dem Revi­si­ons­klä­ger, die Kau­sa­li­tät zwi­schen dem behaup­te­ten Ver­fah­rens­man­gel und dem Ergeb­nis des Beru­fungs­ur­teils auf­zu­zei­gen 2.

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 13. Dezem­ber 2016 – 9 AZR 574/​15

  1. vgl. BAG 9.08.2016 – 9 AZR 628/​15, Rn. 7[]
  2. vgl. BAG 16.09.2004 – 2 AZR 447/​03, zu B V 1 b bb der Grün­de mwN[]