Auf­lö­sen­de Bedin­gung – und die vor­sorg­li­che Kün­di­gung

Hat die Arbeit­ge­be­rin die Kün­di­gung nur "vor­sorg­lich" für den Fall aus­ge­spro­chen, dass das Arbeits­ver­hält­nis nicht bereits auf­grund der (arbeits­ver­trag­lich ver­ein­bar­ten) auf­lö­sen­den Bedin­gung endet, ist der gegen die Kün­di­gung gerich­te­te Kla­ge­an­trag regel­mä­ßig auch nur für den Fall des Obsie­gens mit dem Bedin­gungs­kon­troll­an­trag gestellt1.

Auf­lö­sen­de Bedin­gung – und die vor­sorg­li­che Kün­di­gung

Wenn die­se inner­pro­zes­sua­le Bedin­gung ein­ge­tre­ten ist, ist über den Kün­di­gungs­schutz­an­trag zu ent­schei­den.

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 21. Novem­ber 2018 – 7 AZR 394/​17

  1. vgl. BAG 29.06.2017 – 2 AZR 302/​16, Rn. 46, BAGE 159, 267; 21.11.2013 – 2 AZR 474/​12, Rn. 18 ff., BAGE 146, 333 []