Befris­te­te Arbeits­zeit­er­hö­hung für einen Rund­funk­re­dak­teur

Außer­ge­wöhn­li­che Umstän­de, die eine befris­te­te Auf­sto­ckung der Arbeits­zeit nach § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB als unan­ge­mes­sen erschei­nen las­sen, obwohl ein Sach­grund vor­liegt, der die Befris­tung des Arbeits­ver­tra­ges ins­ge­samt nach § 14 Abs. 1 Satz 2 TzB­fG sach­lich recht­fer­ti­gen wür­de, könn­ten z.B. dar­in lie­gen, dass der Arbeit­neh­mer den Wunsch nach einer Ver­län­ge­rung sei­ner ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Arbeits­zeit ange­zeigt hat und ein frei­er Arbeits­platz vor­han­den war, den er nach Maß­ga­be des § 9 TzB­fG hät­te ein­neh­men kön­nen.

Befris­te­te Arbeits­zeit­er­hö­hung für einen Rund­funk­re­dak­teur

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 2. Sep­tem­ber 2009 – 7 AZR 233/​08