Befris­tung nach dem WissZeitVG – und der betrieb­li­che Gel­tungs­be­reich

Der betrieb­li­che Gel­tungs­be­reich von § 2 Abs. 1 WissZeitVG ist eröff­net, wenn es sich um den Abschluss eines Arbeits­ver­trags für eine bestimm­te Zeit an einer Ein­rich­tung des Bil­dungs­we­sens han­delt, die nach Lan­des­recht eine staat­li­che Hoch­schu­le ist.

Befris­tung nach dem WissZeitVG – und der betrieb­li­che Gel­tungs­be­reich

Vor­aus­set­zung für die Anwend­bar­keit von § 2 WissZeitVG auf befris­te­te Arbeits­ver­trä­ge ist nicht, dass die staat­li­che Hoch­schu­le Ver­trags­ar­beit­ge­ber ist. Auch der Trä­ger der Hoch­schu­le kann als Arbeit­ge­ber von den Mög­lich­kei­ten des WissZeitVG zur Befris­tung von Arbeits­ver­trä­gen mit wis­sen­schaft­li­chem und künst­le­ri­schem Per­so­nal Gebrauch machen 1.

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 19. Dezem­ber 2018 – 7 AZR 79/​17

  1. vgl. BAG 25.04.2018 – 7 AZR 181/​16, Rn. 21; 30.08.2017 – 7 AZR 524/​15, Rn. 15, BAGE 160, 117; 1.06.2011 – 7 AZR 827/​09, Rn. 18, BAGE 138, 91[]