Befris­tung – und der Sach­grund der Befris­tung

Nach § 14 Abs. 1 Satz 1 TzB­fG ist die Befris­tung eines Arbeits­ver­trags zuläs­sig, wenn sie durch einen sach­li­chen Grund gerecht­fer­tigt ist. Ein sach­li­cher Grund liegt nach § 14 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 TzB­fG vor, wenn der Arbeit­neh­mer zur Ver­tre­tung eines ande­ren Arbeit­neh­mers beschäf­tigt wird.

Befris­tung – und der Sach­grund der Befris­tung

Der Sach­grund der Ver­tre­tung wird durch § 21 Abs. 1 BEEG kon­kre­ti­siert 1.

Danach liegt ein sach­li­cher Grund, der die Befris­tung eines Arbeits­ver­hält­nis­ses recht­fer­tigt, ua. dann vor, wenn ein Arbeit­neh­mer oder eine Arbeit­neh­me­rin zur Ver­tre­tung eines ande­ren Arbeit­neh­mers oder einer ande­ren Arbeit­neh­me­rin für die Dau­er des Beschäf­ti­gungs­ver­bots nach dem Mut­ter­schutz­ge­setz oder einer Eltern­zeit oder für die­se Zei­ten zusam­men oder für Tei­le davon ein­ge­stellt wird.

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 15. Febru­ar 2017 – 7 AZR 223/​15

  1. BAG 29.04.2015 – 7 AZR 310/​13, Rn. 16[]