Befris­tung nach dem WissZeitVG – und der zeit­li­che Anwen­dungs­be­reich

Für die Wirk­sam­keit der Befris­tung eines Arbeits­ver­trags ist die im Zeit­punkt ihrer Ver­ein­ba­rung gel­ten­de Rechts­la­ge maß­geb­lich 1.

Befris­tung nach dem WissZeitVG – und der zeit­li­che Anwen­dungs­be­reich

Das WissZeitVG ist mit dem "Gesetz zur Ände­rung arbeits­recht­li­cher Vor­schrif­ten in der Wis­sen­schaft" vom 12.04.2007 2 beschlos­sen wor­den und am 18.04.2007 in Kraft getre­ten. Eine spä­ter 2010 ver­ein­bar­te Befris­tung unter­fällt nicht einer der auf ande­re Rechts­grund­la­gen ver­wei­sen­den Über­gangs­re­ge­lun­gen nach § 6 WissZeitVG 3.

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 30. August 2017 – 7 AZR 524/​15

  1. vgl. BAG 9.12 2015 – 7 AZR 117/​14, Rn. 27, BAGE 153, 365; 29.04.2015 – 7 AZR 519/​13, Rn. 15; 2.09.2009 – 7 AZR 291/​08, Rn. 10, BAGE 132, 54[]
  2. BGBl. I S. 506[]
  3. vgl. hier­zu BAG 24.08.2011 – 7 AZR 228/​10, Rn.19, BAGE 139, 109; 1.06.2011 – 7 AZR 827/​09, Rn. 16 f., BAGE 138, 91[]