Betriebs­über­gang und Ver­sor­gungs­an­wart­schaf­ten

Sind vom frü­he­ren Betriebs­in­ha­ber betrieb­li­che Ver­sor­gungs­an­wart­schaf­ten für Arbeit­neh­mer begrün­det wor­den, so haf­tet die­ser im Fal­le eines Betriebs­über­gangs nach § 613a Abs. 2 Satz 1 BGB nur für die inner­halb eines Jah­res nach dem Betriebs­über­gang fäl­lig wer­den­den Betriebs­ren­ten­an­sprü­che [1]. Dies gilt auch, wenn der (Teil-)Betriebsübergang (im jetzt vom BGH ent­schie­de­nen Fall die Neu­be­ree­de­rung eines For­schungs­schif­fes) auf der Grund­la­ge eines ver­ga­be­recht­li­chen Aus­schrei­bungs­ver­fah­rens erfolgt ist [2].

Betriebs­über­gang und Ver­sor­gungs­an­wart­schaf­ten

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 19. März 2009 – III ZR 106/​08

  1. im Anschluss an BAG, Urtei­le vom 25. April 2006 – 3 AZR 50/​05NZA-RR 2007, 310 und vom 21. Febru­ar 2006 – 3 AZR 216/​05NZA 2007, 931[]
  2. im Anschluss an BAG, Urteil vom 2. März 2006 – 8 AZR 147/​05NZA 2006, 1105[]