Bewer­bung Schwer­be­hin­der­ter im öffent­li­chen Dienst

Zur Erhö­hung sei­ner Chan­cen im Aus­wahl­ver­fah­ren ist ein schwer­be­hin­der­ter Bewer­ber nach § 82 Satz 2 SGB IX von einem öffent­li­chen Arbeit­ge­ber regel­mä­ßig zu einem Vor­stel­lungs­ge­spräch ein­zu­la­den. Nach § 82 Satz 3 SGB IX ent­fällt die­se Pflicht aus­nahms­wei­se, wenn dem schwer­be­hin­der­ten Bewer­ber offen­sicht­lich die fach­li­che Eig­nung fehlt.

Bewer­bung Schwer­be­hin­der­ter im öffent­li­chen Dienst

Ob die fach­li­che Eig­nung offen­sicht­lich fehlt, ist an dem vom öffent­li­chen Arbeit­ge­ber mit der Stel­len­aus­schrei­bung bekannt gemach­ten Anfor­de­rungs­pro­fil zu mes­sen.

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 21. Juli 2009 – 9 AZR 431/​08