Büh­nen­tech­ni­ker

Ver­ein­ba­ren die Arbeits­ver­trags­par­tei­en im Arbeits­ver­trag schrift­lich, dass der Arbeit­neh­mer über­wie­gend künst­le­risch tätig ist, han­delt es sich dabei grund­sätz­lich um die Bestim­mung des Inhalts des Arbeits­ver­hält­nis­ses, ins­be­son­de­re des Umfangs und der Gren­zen des Direk­ti­ons­rechts des Arbeit­ge­bers.

Büh­nen­tech­ni­ker

Sind in einem Arbeits­ver­trag eines über­wie­gend künst­le­risch täti­gen Büh­nen­tech­ni­kers der NV Büh­ne all­ge­mein und davon geson­dert die Schieds­ge­richts­re­ge­lung des NV Büh­ne aus­drück­lich und schrift­lich in Bezug genom­men, ist eine vom Arbeit­neh­mer unmit­tel­bar beim Arbeits­ge­richt erho­be­ne Kla­ge aus dem Arbeits­ver­hält­nis nach § 101 Abs. 2 ArbGG unzu­läs­sig.

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 28. Janu­ar 2009 – 4 AZR 987/​07