Das auf­lö­send beding­te Arbeits­ver­hält­nis – und die Kla­ge­frist für die Bedin­gungs­kon­troll­kla­ge

Die drei­wö­chi­ge Kla­ge­frist nach §§ 21, 17 Satz 1 TzB­fG beginnt bei Bedin­gungs­kon­troll­kla­gen grund­sätz­lich mit dem Tag, an dem die auf­lö­sen­de Bedin­gung ein­ge­tre­ten ist.

Das auf­lö­send beding­te Arbeits­ver­hält­nis – und die Kla­ge­frist für die Bedin­gungs­kon­troll­kla­ge

Da der auf­lö­send beding­te Arbeits­ver­trag nach §§ 21, 15 Abs. 2 TzB­fG frü­hes­tens zwei Wochen nach Zugang der schrift­li­chen Unter­rich­tung des Arbeit­neh­mers durch den Arbeit­ge­ber über den Ein­tritt der Bedin­gung endet, wird in den Fäl­len, in denen die Bedin­gung bereits vor Ablauf der Zwei­wo­chen­frist ein­ge­tre­ten ist, die Kla­ge­frist gemäß §§ 21, 17 Satz 1 und Satz 3, § 15 Abs. 2 TzB­fG erst mit dem Zugang der schrift­li­chen Erklä­rung des Arbeit­ge­bers, das Arbeits­ver­hält­nis sei auf­grund des Ein­tritts der Bedin­gung been­det, in Lauf gesetzt1.

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 20. Juni 2018 – 7 AZR 737/​16

  1. BAG 30.08.2017 – 7 AZR 204/​16, Rn. 17, BAGE 160, 150; 15.02.2017 – 7 AZR 82/​15, Rn. 14; 27.07.2016 – 7 AZR 276/​14, Rn. 17, BAGE 156, 8; 23.03.2016 – 7 AZR 827/​13, Rn. 15, BAGE 155, 1; 6.04.2011 – 7 AZR 704/​09, Rn. 22, BAGE 137, 292 []