Das Bun­des­ar­beits­ge­richt – und die Rechts­fra­ge von grund­sätz­li­cher Bedeu­tung

Nach § 72a Abs. 3 Satz 2 Nr. 1, § 72 Abs. 2 Nr. 1 ArbGG kann eine Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de dar­auf gestützt wer­den, dass eine ent­schei­dungs­er­heb­li­che Rechts­fra­ge grund­sätz­li­che Bedeu­tung hat.

Das Bun­des­ar­beits­ge­richt – und die Rechts­fra­ge von grund­sätz­li­cher Bedeu­tung

Dies ist der Fall, wenn die Ent­schei­dung des Rechts­streits von einer klä­rungs­fä­hi­gen und klä­rungs­be­dürf­ti­gen Rechts­fra­ge abhängt und die Klä­rung ent­we­der von all­ge­mei­ner Bedeu­tung für die Rechts­ord­nung ist oder wegen ihrer tat­säch­li­chen Aus­wir­kun­gen die Inter­es­sen zumin­dest eines grö­ße­ren Teils der All­ge­mein­heit berührt [1].

Eine Rechts­fra­ge ist eine Fra­ge, die die Wirk­sam­keit, den Gel­tungs­be­reich, die Anwend­bar­keit oder den Inhalt einer Norm zum Gegen­stand hat [2].

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Beschluss vom 18. Febru­ar 2020 – 3 AZN 954/​19

  1. BAG 14.04.2005 – 1 AZN 840/​04, zu 2 c aa der Grün­de mwN, BAGE 114, 200[]
  2. BAG 15.04.2008 – 9 AZN 1413/​07, Rn. 6 mwN[]