Der nur ver­gan­gen­heits­be­zo­gen Spruch der Eini­gungs­stel­le

Ein recht­li­ches Inter­es­se an der gericht­li­chen Fest­stel­lung der Unwirk­sam­keit des Spruchs einer Eini­gungs­stel­le besteht nicht, wenn die­ser aus­schließ­lich einen in der Ver­gan­gen­heit lie­gen­den Vor­gang regelt und kei­ner­lei Rechts­wir­kun­gen für die Zukunft hat1.

Der nur ver­gan­gen­heits­be­zo­gen Spruch der Eini­gungs­stel­le

Es ist nicht Auf­ga­be der Gerich­te, einem Betei­lig­ten zu beschei­ni­gen, dass er im Recht war, oder eine die Ver­fah­rens­be­tei­lig­ten inter­es­sie­ren­de Rechts­fra­ge gut­ach­ter­lich zu klä­ren2.

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Beschluss vom 22. März 2016 – 1 ABR 10/​14

  1. BAG 28.04.2009 – 1 ABR 7/​08, Rn. 10 mwN
  2. BAG 9.11.2010 – 1 ABR 76/​09, Rn. 18 mwN