Der Streit um die Betei­li­gung des Betriebs­rats – und der zu weit gefass­te Globalantrag

Ein Glo­bal­an­trag, der eine Viel­zahl von Fall­ge­stal­tun­gen erfasst, hat ins­ge­samt kei­nen Erfolg, wenn er auch Kon­stel­la­tio­nen ent­hält, in denen sich der Antrag als unbe­grün­det erweist1.

Der Streit um die Betei­li­gung des Betriebs­rats – und der zu weit gefass­te Globalantrag

Das Gericht darf nicht dahin erken­nen, dass der gel­tend gemach­te Anspruch unter ein­schrän­ken­den Vor­aus­set­zun­gen gege­ben ist, die nicht zum Inhalt des Anspruchs erho­ben wor­den sind. Eine sol­che Ten­orie­rung hiel­te sich nicht mehr im Rah­men des Antrags (§ 308 ZPO), da nicht weni­ger, son­dern etwas ande­res als bean­tragt zuge­spro­chen wer­den wür­de2.

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Beschluss vom 29. Sep­tem­ber 2020 – 1 ABR 21/​19

  1. vgl. BAG 20.04.2010 – 1 ABR 78/​08, Rn. 14, BAGE 134, 62[]
  2. BAG 7.04.2004 – 7 ABR 35/​03, zu B II 3 b der Grün­de, BAGE 110, 146[]

Bild­nach­weis:

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