Der Streit um die Betriebs­ren­ten­an­pas­sung – und die Kla­ge auf künf­ti­ge Ren­ten­zah­lun­gen

Ein auf künf­ti­ge Ren­ten­zah­lun­gen gerich­te­ter Kla­ge­an­trag hat die Zah­lung wie­der­keh­ren­der Leis­tun­gen im Sin­ne des § 258 ZPO zum Gegen­stand.

Der Streit um die Betriebs­ren­ten­an­pas­sung – und die Kla­ge auf künf­ti­ge Ren­ten­zah­lun­gen

Bei wie­der­keh­ren­den Leis­tun­gen, die – wie Betriebs­ren­ten­an­sprü­che – von kei­ner Gegen­leis­tung abhän­gen, kön­nen gemäß § 258 ZPO grund­sätz­lich auch künf­tig fäl­lig wer­den­de Teil­be­trä­ge ein­ge­klagt wer­den.

Im Gegen­satz zu § 259 ZPO muss nicht die Besorg­nis bestehen, dass der Schuld­ner sich der recht­zei­ti­gen Leis­tung ent­zie­hen wird [1].

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 3. Juni 2020 – 3 AZR 441/​19

  1. vgl. BAG 19. Febru­ar 2019 – 3 AZR 150/​18 – Rn. 13 mwN, BAGE 165, 345[]