Die unzulässige Berufung – und die Entscheidung des Revisionsgerichts

Die Zulässigkeit der Berufung ist Prozessfortsetzungsvoraussetzung für das gesamte weitere Verfahren nach Einlegung der Berufung. Sie ist deshalb vom Revisionsgericht von Amts wegen zu prüfen1.

Die unzulässige Berufung – und die Entscheidung des Revisionsgerichts

Ist die Berufung unzulässig, hat das Revisionsgericht entweder eine Sachentscheidung des Berufungsgerichts aufzuheben und die Berufung als unzulässig zu verwerfen2 oder die Revision zurückzuweisen3.

Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 23. November 2017 – 8 AZR 458/16

  1. st. Rspr., vgl. etwa BAG 25.02.2015 – 5 AZR 849/13, Rn. 14 mwN, BAGE 151, 66; 16.05.2012 – 4 AZR 245/10, Rn. 9; BGH 13.09.2017 – IV ZR 26/16, Rn. 9 mwN[]
  2. vgl. etwa BAG 25.02.2015 – 5 AZR 849/13, Rn. 14 mwN, aaO; 16.05.2012 – 4 AZR 245/10, Rn. 9; 29.11.2001 – 4 AZR 729/00, zu I der Gründe[]
  3. vgl. etwa BGH 25.01.2017 – IV ZR 206/15, Rn. 10; zur Zurückweisung der Revision mit der ausdrücklichen Maßgabe, dass die Berufung als unzulässig verworfen wird vgl. etwa BAG 14.03.2017 – 9 AZR 54/16, Rn. 8 mwN; 25.02.2015 – 5 AZR 849/13, Rn. 13 und 14 mwN, aaO[]