Die Küchen­hil­fe im öffent­li­chen Dienst

Einer Ein­grup­pie­rung eines Beschäf­tig­ten in die Ent­gelt­grup­peTVöD (als Ent­gelt­grup­pe für ein­fachs­te Tätig­kei­ten nach dem TVöD) steht nicht ent­ge­gen, dass sich des­sen Gesamt­tä­tig­keit aus meh­re­ren Teil­tä­tig­kei­ten im Tarif­sin­ne zusam­men­setzt, von denen nicht alle nach der Ent­gelt­grup­pe 1 TVöD zu bewer­ten sind. Nach den gemäß § 17 Abs. 1 TVÜ-VKA nach wie vor gel­ten­den Ein­grup­pie­rungs­grund­sät­zen der auf Grund­la­ge des § 2 Abs. 1 Satz 2 Rah­menTV zu § 20 BMT‑G II ver­ein­bar­ten Bezirks­ta­rif­ver­trä­gen ist es für die Ein­grup­pie­rung grund­sätz­lich maß­ge­bend, wel­cher Ent­gelt­grup­pe die Sum­me der zeit­lich min­des­tens zur Hälf­te aus­zu­üben­den Teil­tä­tig­kei­ten zuzu­ord­nen ist.

Die Küchen­hil­fe im öffent­li­chen Dienst

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Beschluss vom 20. Mai 2009 – 4 ABR 99/​08