Ein­grup­pie­rung einer Diplom-Medi­zin­päd­ago­gin

Eine Diplom-Medi­zin­päd­ago­gin, die zugleich aus­ge­bil­de­te Kran­ken­schwes­ter ist und an einer staat­lich aner­kann­ten Kran­ken­pfle­ge­schu­le unter­rich­tet, ist als Lehr­kraft iSd. § 2 Nr. 3 des Ände­rungs­ta­rif­ver­tra­ges Nr. 1 zum BAT‑O zu ver­gü­ten, wenn sie mit min­des­tens der Hälf­te ihrer Arbeits­zeit Tätig­kei­ten ver­rich­tet, die von einer Unter­richts­schwes­ter iSd. Ver­gü­tungs­grup­pen KR der Anla­ge 1b zum BAT‑O – Ange­stell­te im Pfle­ge­dienst -, die über eine ent­spre­chen­de Fach­aus­bil­dung nach der Pro­to­koll­erklä­rung Nr. 22 ver­fügt, nicht aus­ge­übt wer­den kön­nen.

Ein­grup­pie­rung einer Diplom-Medi­zin­päd­ago­gin

Die Medi­zin­päd­ago­gin nicht nach Ver­gü­tungs­grup­pen der Anla­ge 1b zum BAT‑O als Ange­stell­te im Pfle­ge­dienst ein­grup­piert, son­dern als Lehr­kraft gemäß § 2 Nr. 3 ÄndTV Nr. 1. Nach § 2 Nr. 3 ÄndTV Nr. 1 in Ver­bin­dung mit den Bestim­mun­gen des LBe­sG ist die Medi­zin­päd­ago­gin in der Ver­gü­tungs­grup­pe ein­grup­piert, die nach § 11 Satz 2 BAT‑O der Besol­dungs­grup­pe ent­spricht, in wel­che sie ein­zu­stu­fen wäre, wenn sie im Beam­ten­ver­hält­nis stün­de. Danach erfüllt die Medi­zin­päd­ago­gin die Vor­aus­set­zun­gen für eine Ein­stu­fung in die Besol­dungs­grup­pe A 13, die nach § 11 Satz 2 BAT‑O der Ver­gGr. IIa BAT‑O ent­spricht, weil sie als Lehr­kraft mit einer Lehr­be­fä­hi­gung für den berufs­theo­re­ti­schen Unter­richt in einer beruf­li­chen Fach­rich­tung ent­spre­chend ein­ge­setzt wird. Die­se Beschäf­tig­ten wer­den nach § 4 Abs. 1 Satz 1 TVÜ-Cha­rité in Ver­bin­dung mit der Anla­ge 2 TVÜ-Cha­rité zum 1.01.2009 in die Ent­gelt­grup­pe 13 TVCha­rité über­ge­lei­tet.

Die Medi­zin­päd­ago­gin ist als "Lehr­kraft" im Sin­ne der tarif­li­chen Bestim­mung (§ 2 Nr. 3 ÄndTV Nr. 1) anzu­se­hen.

Lehr­kräf­te im Sin­ne der genann­ten Tarif­norm sind nach der Pro­to­koll­no­tiz zu Nr. 1 der SR 2l I BAT‑O Per­so­nen, bei denen die Ver­mitt­lung von Kennt­nis­sen und Fer­tig­kei­ten im Rah­men eines Schul­be­trie­bes der Tätig­keit das Geprä­ge gibt. Die­se Pro­to­koll­no­tiz kann auch zur Bestim­mung des durch den von den­sel­ben Tarif­ver­trags­par­tei­en geschlos­se­nen § 2 Nr. 3 ÄndTV Nr. 1 gere­gel­ten Adres­sa­ten­krei­ses her­an­ge­zo­gen wer­den, aller­dings ohne Beschrän­kung auf den durch die Nr. 1 Satz 2 SR 2l I BAT‑O erfass­ten Per­so­nen­kreis. Dabei sind „Kennt­nis­se“ als theo­re­ti­sches Wis­sen und „Fer­tig­kei­ten“ als prak­ti­sche Hand­ha­bung des Erlern­ten zu ver­ste­hen. Die Ver­mitt­lung von Kennt­nis­sen und Fer­tig­kei­ten gibt einer Tätig­keit das Geprä­ge 1, wenn sie für die Tätig­keit maß­ge­bend ist und die Unter­richts­tä­tig­keit mehr als die Hälf­te der Gesamt­ar­beits­zeit des Ange­stell­ten ein­nimmt 2.

Die­se Vor­aus­set­zun­gen lie­gen für die Tätig­keit der Medi­zin­päd­ago­gin vor. Die Medi­zin­päd­ago­gin unter­rich­tet nach der BAK mit mehr als der Hälf­te ihrer wöchent­li­chen Arbeits­zeit an der von der Arbeit­ge­be­rin betrie­be­nen Fach­schu­le (Kran­ken­pfle­ge­schu­le). Dies ent­spricht auch der Wer­tung des LBe­sG, wel­ches in der Anla­ge I – Lan­des­be­sol­dungs­ord­nung A , Besol­dungs­grup­pe 13, auch „Diplom­me­di­zin­päd­ago­gen“ als Leh­rer qua­li­fi­ziert. Letzt­lich wird die Tätig­keit der Medi­zin­päd­ago­gin als Lehr­kraft auch von der Arbeit­ge­be­rin nicht in Fra­ge gestellt, sie meint indes, die Ver­gü­tungs­grup­pen KR der Anla­ge 1b zum BAT‑O sei­en als spe­zi­el­le­re Tätig­keits­merk­ma­le ein­schlä­gig.

Die Medi­zin­päd­ago­gin unter­rich­tet nach der BAK auch aus­drück­lich eigen­ver­ant­wort­lich 3.

Die Ein­grup­pie­rung erfolgt gemäß § 2 Nr. 3 Satz 2 ÄndTV Nr. 1 in der Ver­gü­tungs­grup­pe, die nach § 11 Satz 2 BAT‑O der Besol­dungs­grup­pe ent­spricht, in wel­cher der Ange­stell­te ein­grup­piert wäre, wenn er im Beam­ten­ver­hält­nis stün­de. Nach die­ser zuläs­si­gen tarif­li­chen Ver­wei­sung auf beam­ten­recht­li­che Vor­schrif­ten 4 erfüllt die Medi­zin­päd­ago­gin die Vor­aus­set­zun­gen für eine Ein­stu­fung in die Besol­dungs­grup­pe A 13 LBe­sG, die nach § 11 Satz 2 BAT‑O der Ver­gGr. IIa BAT‑O ent­spricht, weil sie als Leh­re­rin mit einer Lehr­be­fä­hi­gung für den berufs­theo­re­ti­schen Unter­richt in einer beruf­li­chen Fach­rich­tung ent­spre­chend ein­ge­setzt wird.

Die Medi­zin­päd­ago­gin hat als Diplom­Me­di­zin­päd­ago­gin einen Stu­di­en­gang absol­viert, der auf die Ver­mitt­lung von Wis­sen und Metho­den gerich­tet war, die zur Ertei­lung von berufs­theo­re­ti­schem Unter­richt in den ver­schie­dens­ten Berufs­aus­bil­dungs­gän­gen geeig­net sind. Je nach stu­dier­ter Fach­rich­tung konn­te in der ehe­ma­li­gen Deut­schen Demo­kra­ti­schen Repu­blik der aka­de­mi­sche Grad Diplom­Me­di­zin­päd­ago­ge, Diplom­Öko­nom­päd­ago­ge, Diplo­mAgrar­päd­ago­ge oder Diplom­In­ge­nieur­päd­ago­ge erwor­ben wer­den 5. Den Abschluss Diplom-Medi­zin­päd­ago­ge erwar­ben Absol­ven­ten der Fach­rich­tung Medi­zin­päd­ago­gik 6. Auch nach der „Über­sicht über die in der ehe­ma­li­gen DDR erwor­be­nen Abschlüs­se bzw. Befä­hi­gun­gen im Leh­rer­be­reich“ 7 ver­bin­det die genann­ten Berufs­ab­schlüs­se das Vor­han­den­sein einer Lehr­be­fä­hi­gung im berufs­theo­re­ti­schen Unter­richt der ent­spre­chen­den beruf­li­chen Fach­rich­tung 8 der Grün­de mwN, EzBAT BAT M §§ 22, 23 Nr. 125)).

Es ist nach den auf­grund der tarif­ver­trag­li­chen Ver­wei­sung maß­ge­ben­den lan­des­ge­setz­li­chen Besol­dungs­vor­schrif­ten nicht erfor­der­lich, dass die Medi­zin­päd­ago­gin an einer aner­kann­ten Berufs­schu­le unter­rich­tet.

Die Tarif­ver­trags­par­tei­en sind ursprüng­lich davon aus­ge­gan­gen, dass Kran­ken­pfle­ge­schu­len grund­sätz­lich beruf­li­che Schu­len, näm­lich Berufs, Berufs­fach- und Fach­schu­len sein kön­nen. Sie haben in der SR 2l l BAT‑O (Zu §§ 1 und 2 – Gel­tungs­be­reich) die Kran­ken­pfle­ge­schu­len vom Gel­tungs­be­reich die­ser Rege­lung aus­ge­nom­men, was nicht erfor­der­lich gewe­sen wäre, wenn die Kran­ken­pfle­ge­schu­len begriff­lich nicht unter die berufs­bil­den­den Schu­len hät­ten fal­len kön­nen. Durch die Rege­lung des § 2 ÄndTV Nr. 1 haben die Tarif­ver­trags­par­tei­en deut­lich gemacht, dass sie grund­sätz­lich Lehr­kräf­te an Kran­ken­pfle­ge­schu­len in glei­cher Wei­se wie die übri­gen Lehr­kräf­te ent­spre­chend der Beam­ten­be­sol­dung ver­gü­ten wol­len, wenn die wei­te­ren Vor­aus­set­zun­gen zutref­fen 9. Es wer­den, wie auch durch die Vor­be­mer­kung Nr. 5 der Anla­ge 1a zum BAT‑O, alle Ange­stell­ten aus­ge­nom­men, die im Rah­men eines Schul­be­trie­bes eine Lehr­tä­tig­keit aus­üben. Dabei kommt es weder auf den jewei­li­gen Rechts­trä­ger noch auf die gesetz­li­che Grund­la­ge des Schul- und Lehr­be­trie­bes oder die Art des jewei­li­gen Lehr­stof­fes an 10.

Ein ande­res ergibt sich auch nicht aus den lan­des­be­sol­dungs­recht­li­chen Rege­lun­gen. Dar­auf haben die Vor­in­stan­zen zutref­fend hin­ge­wie­sen.

Anders als das Besol­dungs­recht des Lan­des Sach­sen-Anhalt in der von den Par­tei­en ange­zo­ge­nen Ent­schei­dung des Bun­des­ar­beits­ge­richts vom 23.02.2000 11 ist nach dem Besol­dungs­recht des Lan­des Ber­lin eine Ver­wen­dung an einer beruf­li­chen Schu­le nicht Vor­aus­set­zung für eine Ein­stu­fung in die Besol­dungs­grup­pe A 13. Das ergibt sich neben dem Wort­laut der Bestim­mung auch aus der gesetz­li­chen Sys­te­ma­tik. Die Ver­wen­dung an einer berufs­bil­den­den Schu­le ist nach der Fuß­no­te 7 zur Besol­dungs­grup­pe A 13 LBe­sG nur Vor­aus­set­zung, um in die Lauf­bahn eines Stu­di­en­rats über­nom­men wer­den zu kön­nen.

Eben­so wenig kommt es ent­ge­gen der Auf­fas­sung der Revi­si­on nach dem Ber­li­ner Lan­des­be­sol­dungs­recht dar­auf an, ob die von der Arbeit­ge­be­rin ein­ge­rich­te­te Gesund­heits­aka­de­mie mit dem Kli­ni­kum eng ver­bun­den ist oder in wel­chem Maße sie ver­selb­stän­digt ist.

Die sich dar­aus erge­ben­de Ein­grup­pie­rung in der Ver­gGr. IIa BAT wird ent­ge­gen der Auf­fas­sung der Arbeit­ge­be­rin nicht unter Berück­sich­ti­gung des ein­grup­pie­rungs­recht­li­chen Spe­zia­li­täts­prin­zips 12 durch die Tätig­keits­merk­ma­le der Ver­gü­tungs­grup­pen KR der Anla­ge 1b zum BAT‑O ver­drängt. Die Medi­zin­päd­ago­gin ist zwar auch Kran­ken­schwes­ter im Sin­ne des die­ser Tätig­keits­merk­ma­le. Sie wird aber nicht mit min­des­tens der Hälf­te ihrer Arbeits­zeit als Unter­richts­schwes­ter im Tarif­sin­ne beschäf­tigt.

Nach § 22 Abs. 2 Unter­abs. 2 Satz 1 BAT‑O kommt es für die Ein­grup­pie­rung in die Ver­gü­tungs­grup­pen KR der Anla­ge 1b zum BAT‑O dar­auf an, ob in der der Medi­zin­päd­ago­gin über­tra­ge­nen Tätig­keit zeit­lich min­des­tens zur Hälf­te Arbeits­vor­gän­ge 13 anfal­len, die für sich genom­men die Anfor­de­run­gen des Tätig­keits­merk­ma­les der Ver­gGr. Kr. VIII BAT‑O erfül­len. Die zen­tra­le Kate­go­rie der Ein­grup­pie­rung ist – soweit kei­ne Son­der­re­ge­lun­gen wie etwa in SR 2l I BAT‑O getrof­fen wor­den sind – der Arbeits­vor­gang, der bei zutref­fen­der Bestim­mung kei­ne tat­säch­lich trenn­ba­ren Tätig­kei­ten mit unter­schied­li­cher Wer­tig­keit ent­hält 14.

Die Vor­in­stan­zen sind im Ergeb­nis zutref­fend davon aus­ge­gan­gen, dass die gesam­te Tätig­keit der Medi­zin­päd­ago­gin als ein ein­zi­ger gro­ßer Arbeits­vor­gang im Sin­ne des § 22 Abs. 2 BAT‑O auf­zu­fas­sen wäre. Das Arbeits­er­geb­nis der Medi­zin­päd­ago­gin ist die Unter­rich­tung und Aus­bil­dung der Schü­le­rin­nen und Schü­ler in Theo­rie und Pra­xis 15 an der von der Arbeit­ge­be­rin betrie­be­nen Kran­ken­pfle­ge­schu­le sowie deren Prü­fung. Ihre Tätig­keit dient nach der Beschrei­bung des Auf­ga­ben­krei­ses (BAK) die­sem ein­heit­li­chen Zweck.

Zwar fal­len neben dem von der Medi­zin­päd­ago­gin erteil­ten Unter­richt mit einem Anteil von 55 % und der Pra­xis­be­glei­tung mit 10 % sowie den Prü­fungs­leis­tun­gen (5 %) an der aus­zu­üben­den Tätig­keit noch wei­te­re Tätig­kei­ten wie die Kurs­lei­tung und Admi­nis­tra­ti­on (15 %) sowie in einem gerin­ge­ren zeit­li­chen Umfang die Mit­wir­kung bei Bewer­bungs­ge­sprä­chen von Aus­zu­bil­den­den, bei Pro­be­zeit­ein­schät­zun­gen, die Betreu­ung von Stu­die­ren­den und Prak­ti­kan­ten und schließ­lich die Mit­ar­beit in inter­nen und exter­nen Gre­mi­en und bei der Aus­bil­dungs­pla­nung an. Die admi­nis­tra­ti­ven und Prü­fungs­tä­tig­kei­ten, die der Haupt­tä­tig­keit als „unselb­stän­di­ges Teil­stück“ zuge­ord­net wer­den kön­nen 16 die­nen aber wie die ande­ren genann­ten Tätig­kei­ten als Zusam­men­hangs­tä­tig­kei­ten dem über­ge­ord­ne­ten Zweck der Unter­rich­tung und Aus­bil­dung der Aus­zu­bil­den­den 17.

Eine Auf­tei­lung der von der Medi­zin­päd­ago­gin aus­zu­üben­den Tätig­keit in ver­schie­de­ne Arbeits­vor­gän­ge, etwa in die Unter­rich­tung einer­seits und die übri­gen Tätig­keits­ge­bie­te ande­rer­seits lie­ße unbe­rück­sich­tigt, dass das Arbeits­er­geb­nis der Medi­zin­päd­ago­gin nicht auf ein­zel­ne Tätig­kei­ten, son­dern ins­ge­samt auf die (erfolg­rei­che) Aus­bil­dung der Schü­le­rin­nen und Schü­ler gerich­tet ist. Dies ver­deut­li­chen nament­lich die Zusam­men­hangs­tä­tig­kei­ten wie etwa die Kurs­lei­tung und Admi­nis­tra­ti­on. Dazu gehö­ren nach der von der Arbeit­ge­be­rin erstell­ten BAK das Füh­ren der Schü­ler­ak­ten, die Über­wa­chung der Fehl­zei­ten und des Leis­tungs­stan­des sowie Schü­ler­ge­sprä­che und Lern­be­ra­tung. Auch die­se Tätig­kei­ten sind auf das genann­te Arbeits­er­geb­nis bezo­gen. Glei­ches gilt für die in der BAK und dem Punkt „Mit­wir­kung in inter­nen und exter­nen Gre­mi­en“ genann­ten Ein­zel­tä­tig­kei­ten. Alle Ein­zel­auf­ga­ben die­nen einem Arbeits­er­geb­nis, auch wenn sie aus zahl­rei­chen, zeit­lich aus­ein­an­der lie­gen­den Ein­zel­tä­tig­kei­ten bestehen. Vor die­sem Hin­ter­grund ist es auch nicht sach­ge­recht, eine Dif­fe­ren­zie­rung inner­halb des von der Medi­zin­päd­ago­gin erteil­ten Unter­richts nach dem zeit­li­chen Anteil der ein­zel­nen Wis­sens­ge­bie­te vor­zu­neh­men.

Ein ande­res Ergeb­nis ergibt sich nicht aus dem Ein­wand der Arbeit­ge­be­rin, die ein­zel­nen Tätig­kei­ten sei­en tat­säch­lich von­ein­an­der trenn­bar, weil die Unter­richts­tä­tig­keit stän­dig und regel­mä­ßig anfie­le, dies aber bei der Prü­fungs­tä­tig­keit nur peri­odisch der Fall sei. Auch die Prü­fungs­tä­tig­kei­ten sind der Tätig­keit der Unter­rich­tung und der Pra­xis­be­glei­tung als Zusam­men­hangs­tä­tig­keit zuzu­ord­nen. Dafür spricht auch, dass nach § 4 Abs. 1 Satz 2 KrPflA­PrV die­je­ni­gen Per­so­nen zu Fach­prü­fern bestellt wer­den sol­len, die­als Lehr­kräf­te und Per­so­nen der Pra­xis­an­lei­tung den Prüf­ling über­wie­gend aus­ge­bil­det haben.

Selbst wenn man aber zu Guns­ten der Arbeit­ge­be­rin davon aus­geht, dass die Prü­fungs­tä­tig­keit der Medi­zin­päd­ago­gin iHv. 5 % ihrer gesam­ten Tätig­keit einen eigen­stän­di­gen Arbeits­vor­gang dar­stellt, wür­de sich die gesam­te Tätig­keit der Medi­zin­päd­ago­gin nach dem Arbeits­vor­gang Unter­richts­er­tei­lung und Pra­xis­an­lei­tung, der zeit­lich weit mehr als die Hälf­te der über­tra­ge­nen Tätig­keit aus­macht, beur­tei­len.

Die Tätig­keit der Medi­zin­päd­ago­gin kann dem Tätig­keits­merk­mal der maß­ge­ben­den Ver­gGr. Kr. VII/​VIII der Anla­ge 1b zum BAT‑O – „Kran­ken­schwes­tern mit min­des­tens ein­jäh­ri­ger erfolg­reich abge­schlos­se­ner Fach­aus­bil­dung an Schu­len für Unter­richts­schwes­tern, die als Unter­richts­schwes­tern an Kran­ken­pfle­ge­schu­len oder Schu­len für Kran­ken­pfle­ge­hil­fe tätig sind“ – nicht zuge­ord­net wer­den.

Dabei kann es dahin­ste­hen, ob das Tätig­keits­merk­mal bereits des­halb nicht ein­schlä­gig ist, weil die Medi­zin­päd­ago­gin kei­ne Fach­aus­bil­dung an einer Schu­le für Unter­richts­schwes­tern abge­schlos­sen hat, ihre Aus­bil­dung aber nach dem Vor­brin­gen der Par­tei­en zumin­dest den Anfor­de­run­gen ent­spricht, die in der Pro­to­koll­erklä­rung Nr. 22 zu den Tätig­keits­merk­ma­len genannt sind.

Der Medi­zin­päd­ago­gin ist, das haben die Vor­in­stan­zen zutref­fend beur­teilt, kei­ne Tätig­keit zur Aus­übung über­tra­gen wor­den, die der­je­ni­gen einer Unter­richts­schwes­ter an Kran­ken­pfle­ge­schu­len im Sin­ne des Ver­gGr. Kr. VII, Fall­gr. 12 oder Ver­gGr. Kr. VIII Fall­gr. 10 der Anla­ge 1b zum BAT‑O ent­spricht. Die Medi­zin­päd­ago­gin übt in recht­lich rele­van­tem Umfang Tätig­kei­ten aus, die nach den Fest­stel­lun­gen des Lan­des­ar­beits­ge­richts und den unwi­der­spro­che­nen Erklä­run­gen der Lei­te­rin des Geschäfts­be­reichs Aus­bil­dung – Aus­bil­dungs­be­reich Pfle­ge – der Arbeit­ge­be­rin nicht von Unter­richts­schwes­tern, die (nur) über eine ent­spre­chen­de Fach­aus­bil­dung nach der Pro­to­koll­erklä­rung Nr. 22 ver­fü­gen, aus­ge­übt wer­den, da die­se auf­grund ihrer Aus­bil­dung zur Unter­richts­schwes­ter nicht über die Aus­bil­dung ver­fü­gen, die für die von der Medi­zin­päd­ago­gin geschul­de­ten Tätig­kei­ten erfor­der­lich ist.

Die Medi­zin­päd­ago­gin ver­mit­telt als Diplom-Medi­zin­päd­ago­gin schwer­punkt­mä­ßig Unter­richts­in­hal­te in der Grup­pe 2, ein Unter­richts­ge­biet, wel­ches neben den Diplom-Medi­zin­päd­ago­gin­nen und Medi­zin­päd­ago­gen den bei der Arbeit­ge­be­rin beschäf­tig­ten Ärz­tin­nen und Ärz­ten vor­be­hal­ten ist. Die Wis­sens­grund­la­gen ent­hal­ten Kennt­nis­se der Ana­to­mie und Phy­sio­lo­gie, der Inne­ren Medi­zin, der Gynä­ko­lo­gie, der Geburts­hil­fe und ande­re medi­zi­ni­sche Fächer, für die eine Unter­richts­schwes­ter mit einer Aus­bil­dung im Sin­ne des tarif­li­chen Tätig­keits­merk­ma­les nicht die erfor­der­li­che Qua­li­fi­ka­ti­on besitzt. Von die­ser Fol­ge der Neu­fas­sung des KrPflG geht auch der Gesetz­ge­ber aus. Nach der Geset­zes­be­grün­dung zur Neu­re­ge­lung des KrPflG ent­fällt „durch die Rege­lun­gen in [§ 4] Absatz 3 Satz 1 Nr. 1 und 2 … die bei der Mehr­zahl der Län­der bis­her bestehen­de Mög­lich­keit, die­se Qua­li­fi­zie­rung durch die Wei­ter­bil­dung als Unter­richts­schwes­ter … zu erlan­gen“ 18.

Ent­ge­gen der Rechts­auf­fas­sung der Arbeit­ge­be­rin ist die Medi­zin­päd­ago­gin nicht schon des­halb in den Ver­gü­tungs­grup­pen KR der Anla­ge 1b zum BAT‑O ein­grup­piert, weil sie als aus­ge­bil­de­te Kran­ken­schwes­ter an einer Kran­ken­pfle­ge­schu­le unter­rich­tet. Die maß­ge­ben­den Tätig­keits­merk­ma­le der Ver­gGr. Kr. VII/​VIII der Anla­ge 1b zum BAT‑O ver­knüp­fen die Tätig­keit als Unter­richts­schwes­ter mit der min­des­tens ein­jäh­ri­gen erfolg­reich abge­schlos­se­nen Fach­aus­bil­dung an Schu­len für Unter­richts­schwes­tern. Damit wird die aus­zu­üben­de Tätig­keit in den Zusam­men­hang mit einer bestimm­ten beruf­li­chen (Min­dest-) Qua­li­fi­ka­ti­on gestellt. Die aus­zu­üben­de Tätig­keit muss die­sem Tätig­keits­merk­mal ent­spre­chen. Es wer­den damit aber nicht auch alle Tätig­kei­ten ein­grup­pie­rungs­recht­lich exklu­siv erfasst, für die es einer höher­wer­ti­gen Aus­bil­dung bedarf, bei der die Inhal­te einer „Fach­aus­bil­dung an Schu­len für Unter­richts­schwes­tern“ nur einen Teil der erwor­be­nen Qua­li­fi­ka­ti­on dar­stel­len. Bedarf es für die aus­zu­üben­de Tätig­keit der über die Fach­aus­bil­dung an Schu­len für Unter­richts­schwes­tern hin­aus­ge­hen­den Qua­li­fi­ka­ti­on eines Hoch­schul­ab­schlus­ses – vor­lie­gend den einer Diplom­Me­di­zin­päd­ago­gin – führt allein der Umstand, dass die betref­fen­de Beschäf­tig­te zugleich aus­ge­bil­de­te Kran­ken­schwes­ter ist, nicht dazu, dass aus­schließ­lich die Anfor­de­run­gen die­ses Tätig­keits­merk­ma­les als erfüllt anzu­se­hen sind. Es han­delt sich dann nicht mehr um eine Tätig­keit im Sin­ne des Ein­grup­pie­rungs­merk­ma­les.

Für die Medi­zin­päd­ago­gin sind die Ver­gü­tungs­grup­pen KR der Anla­ge 1b zum BAT‑O anstel­le der Ein­grup­pie­rung in die Ver­gGr. IIa BAT‑O unter ent­spre­chen­der Anwen­dung der lan­des­be­sol­dungs­recht­li­chen Rege­lun­gen auch nicht des­halb maß­ge­bend, weil sie nicht zeit­lich mit min­des­tens der Hälf­te ihrer Arbeits­zeit Wis­sens­grund­la­gen der Grup­pe 2 ver­mit­telt. Dies ist ent­ge­gen der Auf­fas­sung der Arbeit­ge­be­rin für eine Ein­grup­pie­rung in Ver­gGr. IIa BAT‑O und für die Nicht­er­fül­lung der Tätig­keits­merk­ma­le der Ver­gü­tungs­grup­pen KR der Anla­ge 1b zum BAT‑O für Unter­richts­schwes­tern nicht erfor­der­lich.

Bei der tarif­li­chen Bewer­tung der Arbeits­vor­gän­ge ist das sog. Auf­spal­tungs­ver­bot zu beach­ten, wel­ches sich aus der Pro­to­koll­no­tiz Nr. 1 zu § 22 Abs. 2 BAT‑O ergibt. Danach ist jeder ein­zel­ne Arbeits­vor­gang als sol­cher zu bewer­ten und darf hin­sicht­lich der Anfor­de­run­gen zeit­lich nicht wei­ter auf­ge­spal­ten wer­den.

Für die tarif­li­che Bewer­tung der Tätig­keit der Medi­zin­päd­ago­gin und deren mög­li­cher Zuord­nung zu den Ver­gü­tungs­grup­pen KR der Anla­ge 1b zum BAT‑O ist vor­lie­gend ent­schei­dend, dass die Medi­zin­päd­ago­gin inner­halb des maß­ge­ben­den Arbeits­vor­gangs in rechts­er­heb­li­chem Aus­maß Tätig­kei­ten – Unter­rich­tung von Wis­sens­grund­la­gen in der Grup­pe 2 – aus­zu­üben hat, die von Beschäf­tig­ten der betref­fen­den KRVer­gü­tungs­grup­pen nicht aus­ge­übt wer­den kön­nen. Die Medi­zin­päd­ago­gin übt als Diplom­Me­di­zin­päd­ago­gin ihre Lehr­tä­tig­keit im Schwer­punkt in den­je­ni­gen Unter­richts­ein­hei­ten aus, in denen Wis­sens­in­hal­te der Grup­pe 2 ver­mit­telt wer­den. Ohne die Unter­rich­tung von Inhal­ten der Grup­pe 2 könn­te aber – bezo­gen auf die Medi­zin­päd­ago­gin – ein sinn­voll ver­wert­ba­res Arbeits­er­geb­nis nicht erzielt wer­den 19. Dies führt jeden­falls dann, wenn wie vor­lie­gend unter Berück­sich­ti­gung die­ser Anfor­de­run­gen an die aus­zu­üben­de Tätig­keit das Tätig­keits­merk­mal einer tarif­lich höher bewer­ten­den Ver­gü­tungs­grup­pe erfüllt wird, dazu, dass die­ses für die Ein­grup­pie­rung maß­ge­bend ist.

Die Arbeit­ge­be­rin kann sich in die­sem Zusam­men­hang nicht auf die Anwen­dungs­vor­schrif­ten im sieb­ten Abschnitt des KrPflG und dort nament­lich auf § 24 KrPflG beru­fen.

Zwar gel­ten nach § 24 Abs. 2 KrPflG die Vor­aus­set­zun­gen des § 4 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 2 KrPflG als erfüllt, wenn ua. als Lehr­kräf­te Per­so­nen ein­ge­setzt wer­den, die bei Inkraft­tre­ten des Geset­zes als Lehr­kräf­te an einer Schu­le unter­rich­ten und für die genann­te Tätig­keit die nach der Vor­gän­ger­re­ge­lung (KrPflG vom 04.06.1985) 20 erfor­der­li­chen Vor­aus­set­zun­gen erfül­len. Danach könn­te die Arbeit­ge­be­rin durch die Wei­ter­be­schäf­ti­gung von Unter­richts­schwes­tern mit einer Befä­hi­gung nach dem KrPflG aF auch die nach § 4 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 KrPflG erfor­der­li­che Vor­aus­set­zung eines Nach­wei­ses „einer im Ver­hält­nis zur Zahl der Aus­bil­dungs­plät­ze aus­rei­chen­den Zahl fach­lich und päd­ago­gisch qua­li­fi­zier­ter Lehr­kräf­te mit ent­spre­chen­der, abge­schlos­se­ner Hoch­schul­aus­bil­dung für den theo­re­ti­schen und prak­ti­schen Unter­richt“ erfül­len.

Die Arbeit­ge­be­rin über­sieht aller­dings, dass die gesetz­li­che Über­gangs­vor­schrift für die hier zu beur­tei­len­de Ein­grup­pie­rung nicht ein­schlä­gig ist. § 24 Abs. 2 KrPflG bezieht sich auf die staat­li­che Aner­ken­nung von Schu­len im Sin­ne des § 4 Abs. 2 Satz 1 und Abs. 3 KrPflG, nicht aber auf die tarif­recht­li­che Bewer­tung einer aus­zu­üben­den Tätig­keit von bei der Arbeit­ge­be­rin Beschäf­tig­ten. Hier­für sind allein die tarif­recht­li­chen Rege­lun­gen und damit die aus­zu­üben­de Tätig­keit und deren Bewer­tung maß­ge­bend. Die­se wird aber – wie aus­ge­führt – von dem von ihr ange­führ­ten Tätig­keits­merk­mal nicht erfasst.

Dar­über hin­aus ist das Lan­des­ar­beits­ge­richt zutref­fend davon aus­ge­gan­gen, dass die Arbeit­ge­be­rin von einer sol­chen Mög­lich­keit, den Unter­richt mit den bis­he­ri­gen Lehr­kräf­ten durch­zu­füh­ren, kei­nen Gebrauch macht, son­dern die Orga­ni­sa­ti­on des erteil­ten Unter­richts an der von ihr betrie­be­nen Kran­ken­pfle­ge­schu­le hier­von abwei­chend orga­ni­siert hat. Sie unter­schei­det inhalt­lich ent­spre­chend den Anfor­de­run­gen des zum 1.01.2004 geän­der­ten KrPflG hin­sicht­lich des Ein­sat­zes von bei ihr täti­gen Beschäf­tig­ten zwi­schen Unter­richts­schwes­tern mit einer Befä­hi­gung ent­spre­chend der Pro­to­koll­erklä­rung Nr. 22 zur Ver­gGr. Kr. VII der Anla­ge 1b zum BAT‑O und sol­chen Beschäf­tig­ten wie der Medi­zin­päd­ago­gin, die als Diplom­Me­di­zin­päd­ago­gin über einen Hoch­schul­ab­schluss ver­fü­gen. Die­se bei­den Beschäf­tig­ten­grup­pen wer­den ent­spre­chend ihrer jewei­li­gen Qua­li­fi­ka­ti­on in der Aus­bil­dung in den ein­zel­nen Wis­sens­grup­pen tätig. Damit setzt die Arbeit­ge­be­rin ent­spre­chend der Neu­re­ge­lung des KrPflG – und ent­spre­chend der Begrün­dung des Gesetz­ge­bers 18 – in ihrem Bereich „im Inter­es­se einer Ver­bes­se­rung der Qua­li­tät der Aus­bil­dung in der Pfle­ge“ qua­li­fi­zier­te­re Lehr­per­so­nen ein und macht von der Über­gangs­be­stim­mung kei­nen Gebrauch.

Soweit sich die Arbeit­ge­be­rin auf die Rechts­auf­fas­sung der Ver­ei­ni­gung der kom­mu­na­len Arbeit­ge­ber­ver­bän­de und ihr fol­gend die der Tarif­ge­mein­schaft deut­scher Län­der bezieht, wonach Diplom­Me­di­zin­päd­ago­gen, wenn sie an Kran­ken­pfle­ge­schu­len tätig sind, nach den Tätig­keits­merk­ma­len für Unter­richts­schwes­tern mit Fach­aus­bil­dung ein­grup­piert sei­en 21, ist dies jeden­falls im vor­lie­gen­den Rechts­streit auf­grund der von der Medi­zin­päd­ago­gin aus­zu­üben­den Tätig­keit nicht zutref­fend. Zudem erscheint es ohne­hin frag­lich, ob die­se meh­re­re Jah­re vor Inkraft­tre­ten der Neu­re­ge­lung des KrPflG gefass­ten Beschlüs­se für die ver­än­der­ten Anfor­de­run­gen des KrPflG über­haupt noch her­an­ge­zo­gen wer­den kön­nen. Glei­ches gilt für das von der Arbeit­ge­be­rin ange­führ­te Schrei­ben das Bun­des­ar­beits­ge­richts­ver­wal­tung für Inne­res des Lan­des Ber­lin vom 22.06.2001.

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 25. Janu­ar 2012 – 4 AZR 264/​10

  1. zur feh­len­den Anwend­bar­keit der §§ 22, 23 BAT‑O im Rah­men der Ein­grup­pie­rung nach § 2 Nr. 3 Satz 2 ÄndTV Nr. 1 BAG 16.05.2002 – 6 AZR 198/​01 – zu I 3 b der Grün­de mwN, EzBAT BAT M §§ 22, 23 Nr. 102; 18.05.1994 – 4 AZR 524/​93 – zu B II der Grün­de, BAGE 77, 23[]
  2. st. Rspr., ausf. BAG 27.01.1999 – 4 AZR 88/​98 – zu I 2 a der Grün­de, BAGE 91, 8; 8.08.2002 – 8 AZR 647/​00 – zu B III 2 a aa der Grün­de, AP BAT‑O §§ 22, 23 Nr. 23; 24.03.2010 – 4 AZR 721/​08, Rn. 18, AP BAT 1975 §§ 22, 23 Nr. 313[]
  3. zu die­sem Erfor­der­nis s. nur BAG 27.01.1999 – 4 AZR 88/​98 – zu I 2 b bb der Grün­de, BAGE 91, 8[]
  4. BAG 24.11.1993 – 4 AZR 16/​93 – zu II 2 b der Grün­de, AP BAT‑O § 2 Nr. 1[]
  5. vgl. Gemein­sa­me Anwei­sung des Minis­te­ri­ums für Hoch- und Fach­schul­we­sen und Staats­se­kre­ta­ri­ats für Berufs­bil­dung über die Ein­rich­tung und Durch­füh­rung eines Hoch­schul­fern­stu­di­ums für Lehr­kräf­te für den berufs­theo­re­ti­schen Unter­richt vom 26.02.1971 sowie Anwei­sung Nr. 2 über die Ein­rich­tung und Durch­füh­rung eines Hoch­schul­fern­stu­di­ums für Lehr­kräf­te für den berufs­theo­re­ti­schen Unter­richt vom 20.07.1972, Ver­fü­gun­gen und Mit­tei­lun­gen des Minis­te­ri­ums für Hoch- und Fach­schul­we­sen der DDR Nr. 3 1971 S. 12 ff. und Nr. 12 1972 S.20 f.[]
  6. vgl. dazu die Anord­nung über die Ertei­lung und Füh­rung von Berufs­be­zeich­nun­gen der Hoch- und Fach­schul­aus­bil­dung vom 25.10.1979, GBl. DDR Son­der­druck Nr. 1024[]
  7. Beschlüs­se der Kul­tus­mi­nis­ter­kon­fe­renz aus den Jah­ren 1992 und 1993, BAnz. Beil. Nr. 183a vom 27.09.1994 S. 48, 54, Tabel­len 5.2 und 5.3[]
  8. vgl. zum Gan­zen BAG 22.07.2004 – 8 AZR 352/​03 – zu II 2 b bb ((1[]
  9. so bereits BAG 23.02.2000 – 10 AZR 739/​98 – zu II 3 b cc der Grün­de, ZTR 2000, 513; wei­ter­hin 26.08.1987 – 4 AZR 137/​87, BAGE 56, 59[]
  10. vgl. BAG 26.08.1987 – 4 AZR 137/​87 – aaO[]
  11. BAG 23.02.2000 – 10 AZR 739/​98, ZTR 2000, 513[]
  12. ausf. BAG 28.01.2009 – 4 AZR 13/​08, Rn. 30, 33, BAGE 129, 208[]
  13. zum Begriff des Arbeits­vor­gangs vgl. nur BAG 25.02.2009 – 4 AZR 20/​08, Rn. 18 mwN, AP BAT 1975 §§ 22, 23 Nr. 310; 19.05.2010 – 4 AZR 912/​08, Rn. 16 mwN, AP BAT 1975 §§ 22, 23 Nr. 314; ausf. auch 25.08.2010 – 4 AZR 5/​09, Rn. 22 ff. mwN, AP BAT 1975 §§ 22, 23 Nr. 315[]
  14. BAG 28.01.2009 – 4 AZR 13/​08, Rn. 39, BAGE 129, 208[]
  15. ent­spre­chend § 4 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 Satz 1 KrPflG[]
  16. vgl. bereits BAG 08.02.1978 – 4 AZR 540/​76, BAGE 30, 32[]
  17. zur ähn­li­chen Recht­spre­chung bei der Ein­grup­pie­rung päd­ago­gi­scher Mit­ar­bei­ter an einer Grund­schu­le BAG 24.03.2010 – 4 AZR 721/​08, Rn. 26, AP BAT 1975 §§ 22, 23 Nr. 313; wei­ter­hin 27.01.1999 – 4 AZR 88/​98 – zu II 6 der Grün­de, BAGE 91, 8 zur Tätig­keit von päd­ago­gi­schen Unter­richts­hil­fen; ähn­lich 8.02.1995 – 4 AZR 958/​93 – zu II 2 b bb der Grün­de, AP BAT 1975 §§ 22, 23 Nr.192[]
  18. BR-Drucks. 477/​02 S. 37[][]
  19. so auch die Wer­tung zu den tarif­li­chen Qua­li­fi­zie­rungs­merk­ma­len BAG 19.03.1986 – 4 AZR 642/​84 – zu 6 der Grün­de, BAGE 51, 282; 20.10.1993 – 4 AZR 45/​93 – zu III 3 b bb der Grün­de mwN, AP BAT 1975 §§ 22, 23 Nr. 172; 23.03.1995 – 4 AZN 1105/​94, AP BAT 1975 §§ 22, 23 Nr.193; 18.05.1994 – 4 AZR 461/​93 – zu B 4 c der Grün­de, AP BAT 1975 §§ 22, 23 Nr. 178; 6.07.2011 – 4 AZR 568/​09, Rn. 58[]
  20. BGBl. I S. 893[]
  21. vgl. Böhm/​Spiertz/​Sponer/​Steinherr BAT Anl. 1a Teil II Abschn. D außer­ta­rifl. Ein­gr. RL Rn. 280a[]