Einst­wei­li­ge Ein­stel­lung der Voll­stre­ckung eines Wei­ter­be­schäf­ti­gungs­ti­tels

Macht der Arbeit­ge­ber gel­tend, dass der erst­in­stanz­lich aus­ge­ur­teil­te Wei­ter­be­schäf­ti­gungs­an­spruch durch eine nach Schluss der münd­li­chen Ver­hand­lung ers­ter Instanz aus­ge­spro­che­ne Fol­ge­kün­di­gung ent­fal­len ist, so kann dies im Ver­fah­ren auf Ein­stel­lung der Zwangs­voll­stre­ckung gemäß § 62 Abs. 1 S. 3 arbGG in ent­spre­chen­der Anwen­dung des § 769 ZPO vom Beru­fungs­ge­richt berück­sich­tigt wer­den. Der Erhe­bung einer Voll­stre­ckungs­ab­wehr­kla­ge hin­sicht­lich des Wei­ter­be­schäf­ti­gungs­ti­tels, ver­bun­den mit einem Antrag nach § 769 ZPO, bedarf es nicht.

Einst­wei­li­ge Ein­stel­lung der Voll­stre­ckung eines Wei­ter­be­schäf­ti­gungs­ti­tels

Lan­des­ar­beits­ge­richt Baden-Würt­tem­berg, Beschluss vom 30. Juni 2010 – 19 Sa 22/​10