Ger­ia­trie­zu­la­ge im Alten­pfle­ge­heim

Nach der Anmer­kung zu Abschn. A zu Anla­ge 6b (Tätig­keits­merk­ma­le für die Mit­ar­bei­ter im sta­tio­nä­ren Pfle­ge­dienst) des DRK-Reform­ta­rif­ver­tra­ges (DRK-RTV) wer­den hier­von ins­be­son­de­re Ange­stell­te in Alters- und Pfle­ge­hei­men mit über­wie­gend kran­ken­pfle­ge­be­dürf­ti­gen Bewoh­nern erfasst.

Ger­ia­trie­zu­la­ge im Alten­pfle­ge­heim

Heim­be­woh­ner in Alters- und Pfle­ge­hei­men bedür­fen in der Regel auf­grund ihres Alters und des damit ver­bun­de­nen Nach­las­sens ihrer geis­ti­gen und kör­per­li­chen Kräf­te sowie wegen zuneh­men­der Gebrech­lich­keit der Pfle­ge und Betreu­ung in mehr oder min­der gro­ßem Umfang. Die­se Pfle­ge wird als Alten­pfle­ge ver­stan­den 1.

Heim­be­woh­ner, gleich­gül­tig, ob sie in die­sem Sin­ne schon Alten­pfle­ge brau­chen, kön­nen auch erkran­ken. Sie bedür­fen dann einer ent­spre­chen­den Behand­lung und einer zusätz­li­chen Pfle­ge, die durch den Krank­heits­zu­stand bedingt und durch die­sen bestimmt wird. Sie sind "kran­ken­pfle­ge­be­dürf­tig". Kran­ken­pfle­ge ist damit eine Pfle­ge, deren Ziel es ist, eine Krank­heit zu behe­ben oder ihre Ver­schlim­me­rung nach Mög­lich­keit zu ver­mei­den bzw. zu ver­lang­sa­men oder die Aus­wir­kun­gen einer Krank­heit auf das kör­per­li­che und see­li­sche Wohl­be­fin­den des Kran­ken zu lin­dern. Die auf Heim­be­woh­ner bezo­ge­ne Kran­ken­pfle­ge kann neben eine schon not­wen­dig gewor­de­ne Alten­pfle­ge tre­ten, zu die­ser also hin­zu­kom­men 2.

Im vor­lie­gen­den Fall arbei­te­te die Alten­pfle­ge­rin als Ange­stell­te in einem Alters­heim. Wie zwi­schen den Par­tei­en unstrei­tig gewor­den ist, lei­den alle Bewoh­ner der Ein­rich­tung an Krank­hei­ten und befin­den sich in ärzt­li­cher Behand­lung. Sie sind damit kran­ken­pfle­ge­be­dürf­tig im Sin­ne der Anmer­kung zu Abschn. A der Anla­ge 6b des DRK-RTV.

Für die Alten­pfle­ge­rin gilt die Pro­to­koll­erklä­rung Nr. 1 Abs. 1 der Anla­ge 6b Abschn. A des DRK-RTV. Die Alten­pfle­ge­rin arbei­tet beim Arbeit­ge­ber als exami­nier­te Alten­pfle­ge­rin, ist in die Ver­gü­tungs­grup­pe K 4 ein­grup­piert und übt zeit­lich über­wie­gend die Grund­pfle­ge aus. Es ist für die Anwend­bar­keit der Rege­lung nicht erfor­der­lich, dass neben der Grund- auch die Behand­lungs­pfle­ge aus­ge­übt wird 3.

Die Alten­pfle­ge­rin übt die Grund­pfle­ge an "Kran­ken in ger­ia­tri­schen Abtei­lun­gen oder Sta­tio­nen" im Sin­ne des Buchst. c der Pro­to­koll­erklä­rung Nr. 1 Abs. 1 der Anla­ge 6b Abschn. A des DRK-RTV aus.

Anders als vom Arbeit­ge­ber ange­nom­men, ist die Erfül­lung des Tarif­merk­mals "krank" nicht an ein behand­lungs­be­dürf­ti­ges Aku­t­er­eig­nis gebun­den. Viel­mehr rei­chen die vom Lan­des­ar­beits­ge­richt fest­ge­stell­ten, zumeist chro­ni­schen Erkran­kun­gen der Bewoh­ner aus.

Als Krank­heit wird all­ge­mein jeder regel­wid­ri­ge kör­per­li­che oder geis­ti­ge Zustand bezeich­net, der eine Heil­be­hand­lung erfor­dert, oder der regel­wid­ri­ge Ver­lauf leib­li­cher, see­li­scher oder geis­ti­ger Lebens­vor­gän­ge, der Kran­ken­pfle­ge not­wen­dig macht. Der Tarif­ver­trag gibt kei­nen Hin­weis dar­auf, dass mit dem Begriff "Kran­ke" nur akut Kran­ke gemeint sind, die einer – vor­über­ge­hen­den – Kran­ken­haus­be­hand­lung bedür­fen, und chro­nisch-dege­ne­ra­ti­ve Krank­hei­ten nicht erfasst sein sol­len 4. Dem wider­spricht schon, dass die Zula­gen­re­ge­lung den Abschn. A der Anla­ge 6b des DRK-RTV betrifft, der aus­drück­lich auf Ange­stell­te in Alten- und Pfle­ge­hei­men mit über­wie­gend kran­ken­pfle­ge­be­dürf­ti­gen Bewoh­nern Bezug nimmt. Sol­che Bewoh­ner lei­den in der Regel nicht an aku­ten, son­dern an chro­ni­schen Krank­hei­ten. Zudem feh­len jeg­li­che Abgren­zungs­merk­ma­le, mit deren Hil­fe die Krank­hei­ten zu dif­fe­ren­zie­ren wären. Zum Begriff der Krank­heit gehört nicht not­wen­dig, dass eine Hei­lung im Sin­ne des Ver­schwin­dens der Sym­pto­me ein­tre­ten kann, son­dern es reicht aus, wenn die­se gelin­dert wer­den, kei­ne Ver­schlim­me­rung ein­tritt oder wenigs­tens der Ver­lauf ver­lang­samt wird 5.

In Alters- und Pfle­ge­hei­men, in denen "Kran­ke" im Sin­ne der Pro­to­koll­erklä­rung Nr. 1 Abs. 1 Buchst. c der Anla­ge 6b Abschn. A des DRK-RTV unter­ge­bracht sind, muss grund­sätz­lich eine stän­di­ge medi­zi­ni­sche Betreu­ung durch einen Arzt sicher­ge­stellt sein 6. Es ist nicht erfor­der­lich, dass die­se Ver­sor­gung durch von der Ein­rich­tung ange­stell­te Ärz­te erfolgt. Viel­mehr reicht es aus, wenn Haus­ärz­te zu den Kran­ken kom­men oder die­se die Ärz­te auf­su­chen 7.

Bei den Wohn­be­rei­chen des Senio­ren­zen­trums han­delt es sich um ger­ia­tri­sche Abtei­lun­gen oder Sta­tio­nen im tarif­ver­trag­li­chen Sinn. Das gilt im vor­lie­gen­den Fall auch für das Senio­ren­zen­trum ins­ge­samt, in dem die Alten­pfle­ge­rin wohn­be­reichs­über­grei­fend als Pfle­ge­fach­kraft im Nacht­dienst ein­ge­setzt wird.

Die tarif­ver­trag­li­che Bestim­mung ist nicht nur auf Beschäf­tig­te in ger­ia­tri­schen Abtei­lun­gen und Sta­tio­nen in Kran­ken­häu­sern anwend­bar, son­dern auch auf sol­che in Alten­hei­men 8. Dies folgt schon dar­aus, dass Abschn. A der Anla­ge 6b des DRK-RTV Pfle­ge­per­so­nal in "Anstal­ten, Hei­men und Ein­rich­tun­gen" betrifft und in der zuge­hö­ri­gen Anmer­kung Ange­stell­te in Alters- und Pfle­ge­hei­men aus­drück­lich erwähnt wer­den.

Die Alten­pfle­ge­rin ist in einer ger­ia­tri­schen Sta­ti­on tätig.

Die Ger­ia­trie ist die Alters­heil­kun­de, die Leh­re von den Erkran­kun­gen des alten Men­schen, ein fächer­über­grei­fen­des Gebiet der Medi­zin. Ins­be­son­de­re wer­den in der Ger­ia­trie aku­te Erkran­kun­gen bei mul­ti­mor­bi­den Betag­ten unter Berück­sich­ti­gung chro­nisch-dege­ne­ra­ti­ver Krank­hei­ten behan­delt. Dabei strebt die­se Behand­lung eine Reha­bi­li­ta­ti­on des Pati­en­ten an, so dass die­ser die durch die Krank­heit ver­lo­re­nen Funk­tio­nen und Fähig­kei­ten wie­der erlangt bzw., wenn dies nicht mög­lich ist, neue Ersatz­funk­tio­nen erwirbt bzw. mit redu­zier­ten Mög­lich­kei­ten sinn­voll leben kann 9. Des­halb setzt der Begriff "ger­ia­tri­sche Abtei­lun­gen oder Sta­tio­nen" nach dem medi­zi­ni­schen Sprach­ge­brauch vor­aus, dass einer orga­ni­sa­to­risch (nicht not­wen­dig räum­lich) abge­grenz­ten Ein­heit alte Per­so­nen zuge­ord­net wer­den, an denen eine medi­zi­ni­sche Heil­be­hand­lung durch­ge­führt wird 10. Ob die jewei­li­ge Ein­heit als ger­ia­tri­sche Sta­ti­on oder Abtei­lung bezeich­net wird, ist uner­heb­lich 11. Die von der Alten­pfle­ge­rin betreu­ten Per­so­nen sind alt und kran­ken­pfle­ge­be­dürf­tig in die­sem Sinn.

Der Sinn und Zweck der Zula­ge besteht in dem Aus­gleich für die Erschwer­nis­se, die bei der Pfle­ge alter und zugleich kran­ker Men­schen ent­ste­hen. Die beson­de­ren Erschwer­nis­se bei der Behand­lung ger­ia­tri­scher Pati­en­ten bestehen dar­in, dass durch alters­be­ding­te Funk­ti­ons­ein­schrän­kun­gen eine Erkran­kung zur aku­ten Gefähr­dung füh­ren kann, eine Nei­gung zur Mul­ti­mor­bi­di­tät und dem­zu­fol­ge ein beson­de­rer Hand­lungs­be­darf reha­bi­li­ta­tiv, somat­o­psy­chisch und psy­cho­so­zi­al besteht. Die Behand­lungs­be­dürf­tig­keit von Erkran­kun­gen trifft zusam­men mit den beson­de­ren Bedin­gun­gen, die die­se Erkran­kun­gen bei alten Men­schen schaf­fen 12. Damit löst nicht jede Pfle­ge­tä­tig­keit in einem Alten­heim den Anspruch auf die Ger­ia­trie­zu­la­ge aus, weil die Grund- und Behand­lungs­pfle­ge zeit­lich über­wie­gend an Kran­ken aus­ge­übt wer­den muss, um die tat­be­stand­li­chen Vor­aus­set­zun­gen zu erfül­len. Es gibt kei­nen Grund für die Annah­me, dass die Bewoh­ner von Alten­hei­men gene­rell kran­ken­pfle­ge­be­dürf­tig sind, auch wenn dies häu­fig der Fall sein mag.

Die von der Alten­pfle­ge­rin zu pfle­gen­den Per­so­nen sind zugleich alten- und kran­ken­pfle­ge­be­dürf­tig im oben geschil­der­ten Sinn.

Die von der Alten­pfle­ge­rin im Senio­ren­zen­trum gepfleg­ten Bewoh­ner bedür­fen auf­grund ihres Alters und des damit ver­bun­de­nen Nach­las­sens ihrer geis­ti­gen und kör­per­li­chen Kräf­te sowie wegen zuneh­men­der Gebrech­lich­keit der Pfle­ge und Betreu­ung. Des­halb über­lässt ihnen der Arbeit­ge­ber Wohn­raum und stellt ihnen in die­sem Zusam­men­hang Betreu­ungs­leis­tun­gen und umfas­sen­de Leis­tun­gen der haus­wirt­schaft­li­chen Ver­sor­gung zur Ver­fü­gung. Sie sind alten­pfle­ge­be­dürf­tig. Gleich­zei­tig sind sie kran­ken­pfle­ge­be­dürf­tig, weil sie – über den nor­ma­len Alte­rungs­pro­zess hin­aus – regel­wid­ri­ge kör­per­li­che oder geis­ti­ge Zustän­de auf­wei­sen, die einer Heil­be­hand­lung bedür­fen, wie etwa Dia­be­tes, Gefäß­er­kran­kun­gen, ortho­pä­di­sche Ver­schleiß­erschei­nun­gen und Inkon­ti­nenz.

Anders als vom Arbeit­ge­ber ange­nom­men, setzt der tarif­ver­trag­li­che Begriff "ger­ia­trisch" nicht vor­aus, dass es sich um eine Reha­bi­li­ta­ti­ons­ein­rich­tung mit Reha­bi­li­ta­ti­ons­dia­gnos­tik, Reha­bi­li­ta­ti­ons­plan und ger­ia­tri­schen Assess­ments han­delt. Dabei mag es sich um Aspek­te han­deln, die im Sin­ne einer fort­schrei­ten­den Ver­bes­se­rung der medi­zi­ni­schen Betreu­ung alter Men­schen begrü­ßens­wert sind. Sie sind für den seit Jahr­zehn­ten unver­än­dert in Tarif­ver­trä­gen benutz­ten Begriff "ger­ia­trisch" 13 aber nicht zwin­gend erfor­der­lich. Reha­bi­li­ta­ti­ve Aspek­te der Ger­ia­trie wer­den bereits im Rah­men der Kran­ken­pfle­ge ver­folgt. Sinn und Zweck der Zula­ge nach der Pro­to­koll­erklä­rung Nr. 1 Abs. 1 der Anla­ge 6b Abschn. A des DRK-RTV ist nicht der Aus­gleich von Erschwer­nis­sen aus einem bestimm­ten Behand­lungs­kon­zept, son­dern die Kom­pen­sa­ti­on von Belas­tun­gen, die bei der Pfle­ge bestimm­ter Pati­en­ten­grup­pen ent­ste­hen 14. Im Fall der Ger­ia­trie­zu­la­ge liegt die aus­zu­glei­chen­de Erschwer­nis in der Dop­pel­be­las­tung der Pfle­ge von zugleich alten- und kran­ken­pfle­ge­be­dürf­ti­gen Per­so­nen. Eine sol­che Pfle­ge übt die Alten­pfle­ge­rin aus.

Die Wohn­be­rei­che des Senio­ren­zen­trums des Arbeit­ge­bers erfül­len die Vor­aus­set­zun­gen einer ger­ia­tri­schen "Abtei­lung oder Sta­ti­on" im Sin­ne der Pro­to­koll­no­tiz Nr. 1 Abs. 1 Buchst. c der Anla­ge 6b Abschn. A des DRK-RTV.

Die ein­zel­nen Wohn­be­rei­che des Senio­ren­zen­trums sind – wie die Sta­tio­nen eines Kran­ken­hau­ses und anders als bei­spiels­wei­se bei einer ambu­lan­ten Pfle­ge – orga­ni­sa­to­risch abge­grenz­te Ein­hei­ten, denen alte Per­so­nen zuge­ord­net sind, an denen medi­zi­ni­sche Heil­be­hand­lun­gen durch­ge­führt wer­den. Für Wohn­be­rei­che von Alten­hei­men hat das Bun­des­ar­beits­ge­richt das in der Ver­gan­gen­heit bereits mehr­fach ange­nom­men, ohne dies näher pro­ble­ma­ti­sie­ren zu müs­sen 15.

Ent­ge­gen der Ansicht des Lan­des­ar­beits­ge­richts ist es für einen Anspruch auf die Ger­ia­trie­zu­la­ge nicht erfor­der­lich, dass die zeit­lich über­wie­gen­de Grund- und Behand­lungs­pfle­ge an alten- und kran­ken­pfle­ge­be­dürf­ti­gen Bewoh­nern aus­schließ­lich in einer "Teil­ein­heit" der Ein­rich­tung aus­ge­übt wird 16. Für eine sol­che Dif­fe­ren­zie­rung gäbe es kei­nen Sach­grund. Die Bezug­nah­me auf eine Abtei­lung oder Sta­ti­on erleich­tert den dort beschäf­tig­ten Pfle­ge­per­so­nen bei einer ent­spre­chen­den Zuord­nung von alten- und kran­ken­pfle­ge­be­dürf­ti­gen Pati­en­ten gege­be­nen­falls die Dar­le­gung, die tarif­ver­trag­li­chen Tat­be­stands­merk­ma­le zu erfül­len, weil nur ein klei­ne­rer Bereich zu betrach­ten ist. Soweit aber bei­spiels­wei­se alle "Teil­ein­hei­ten" die tarif­ver­trag­li­chen Erfor­der­nis­se wah­ren, gilt dies erst recht für die "Gesamt­ein­heit". Glei­ches gilt, wenn die orga­ni­sa­to­ri­sche Ein­heit nicht wei­ter unter­glie­dert ist und ins­ge­samt die Vor­aus­set­zun­gen für eine Zula­ge nach der Pro­to­koll­erklä­rung Nr. 1 Abs. 1 Buchst. c der Anla­ge 6b Abschn. A des DRK-RTV erfüllt sind. Aus dem Wort­laut der tarif­ver­trag­li­chen Rege­lung kann kei­ne Ein­schrän­kung des Zula­gen­an­spruchs abge­lei­tet wer­den. Der Sinn und Zweck der Zula­ge, die Erschwer­nis­se einer Dop­pel­be­las­tung von Alten- und zugleich Kran­ken­pfle­ge aus­zu­glei­chen, besteht auch in einer sol­chen Ein­rich­tung.

In allen Wohn­be­rei­chen des Senio­ren­zen­trums des Arbeit­ge­bers wer­den Bewoh­ner gepflegt, die zugleich alten- und kran­ken­pfle­ge­be­dürf­tig sind. Damit wird auch die Alten­pfle­ge­rin, die als Pfle­ge­fach­kraft im Nacht­dienst wohn­be­reichs­über­grei­fend ein­ge­setzt wird, den Anfor­de­run­gen für die Ger­ia­trie­zu­la­ge gerecht.

Der Alten­pfle­ge­rin steht die tarif­ver­trag­li­che Pfle­ge­zu­la­ge von monat­lich 60, 00 Euro brut­to zu, für den mit der Kla­ge gel­tend gemach­ten Zeit­raum von Juli 2015 bis August 2016 mit­hin 840, 00 Euro brut­to. Der Zins­an­spruch ergibt sich aus § 286 Abs. 2 Nr. 1, § 288 Abs. 1 BGB. Das erst­in­stanz­li­che Urteil war auch hin­sicht­lich der Ver­zugs­pau­scha­le wie­der­her­zu­stel­len. Der Arbeit­ge­ber hat mit­ge­teilt, die­se Beru­fung nur für den Fall eines Obsie­gens mit der Beru­fung gegen die statt­ge­ben­de Ent­schei­dung des Arbeits­ge­richts über die Ger­ia­trie­zu­la­ge ein­ge­legt zu haben.

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 31. Janu­ar 2018 – 10 AZR 387/​17

  1. BAG 8.03.1995 – 10 AZR 697/​94, zu II 2 a der Grün­de; 15.12 1999 – 10 AZR 638/​98, zu II 2 c bb der Grün­de[]
  2. BAG 15.12 1999 – 10 AZR 638/​98, zu II 2 c bb der Grün­de[]
  3. BAG 28.03.2007 – 10 AZR 707/​05, Rn. 29 ff., BAGE 122, 22[]
  4. BAG 19.11.2003 – 10 AZR 127/​03, zu II 4 a der Grün­de[]
  5. BAG 4.06.2003 – 10 AZR 579/​02, zu II 4 a der Grün­de, BAGE 106, 225[]
  6. vgl. BAG 15.12 1999 – 10 AZR 638/​98, zu II 2 c bb der Grün­de[]
  7. BAG 19.11.2003 – 10 AZR 127/​03, zu II 4 c der Grün­de; 4.06.2003 – 10 AZR 579/​02, zu II 4 c der Grün­de, BAGE 106, 225[]
  8. vgl. zu ande­ren gleich­lau­ten­den Tarif­ver­trä­gen: BAG 28.03.2007 – 10 AZR 707/​05, Rn. 26, BAGE 122, 22; 4.06.2003 – 10 AZR 579/​02, zu II 2 der Grün­de, BAGE 106, 225; 15.12 1999 – 10 AZR 638/​98, zu II 2 b der Grün­de[]
  9. BAG 28.03.2007 – 10 AZR 707/​05, Rn. 27, BAGE 122, 22[]
  10. BAG 17.12 2015 – 6 AZR 768/​14, Rn. 12[]
  11. BAG 19.11.2003 – 10 AZR 127/​03, zu II 5 der Grün­de[]
  12. BAG 28.03.2007 – 10 AZR 707/​05, Rn. 39, BAGE 122, 22; 19.11.2003 – 10 AZR 127/​03, zu II 6 der Grün­de; 4.06.2003 – 10 AZR 579/​02, zu II 6 der Grün­de, BAGE 106, 225[]
  13. vgl. zB BAG 13.12 1973 – 5 AZR 213/​73[]
  14. vgl. BAG 17.12 2015 – 6 AZR 768/​14, Rn. 18; 24.02.2010 – 10 AZR 1035/​08, Rn. 23[]
  15. vgl. BAG 28.03.2007 – 10 AZR 707/​05, BAGE 122, 22; 19.11.2003 – 10 AZR 127/​03; 19.11.2003 – 10 AZR 128/​03[]
  16. vgl. dazu den Tat­be­stand von BAG 15.12 1999 – 10 AZR 638/​98[]