Kirch­li­che Arbeits­be­din­gun­gen

Die Ände­rung kirch­li­cher Arbeits­be­din­gun­gen durch die hier­zu kirch­lich ein­ge­setz­ten Gre­mi­en unter­liegt nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­ar­beits­ge­richts nur einer ein­ge­schränk­ten Kon­trol­le durch die Arbeits­ge­rich­te.

Kirch­li­che Arbeits­be­din­gun­gen

So ent­schied das BAG in dem ihm jetzt vor­lie­gen­den Fall, dass die durch einen Beschluss der Arbeits­recht­li­chen Kom­mis­si­on der Evan­ge­li­schen Kir­che und des Dia­ko­ni­schen Wer­kes in Hes­sen und Nas­sau nach Maß­ga­be des ein­schlä­gi­gen Arbeits­rechts-Rege­lungs­ge­set­zes (ARRG) her­bei­ge­führ­te Ände­rung von kirch­lich-dia­ko­ni­schen Arbeits­be­din­gun­gen ledig­lich der Kon­trol­le nach § 319 BGB auf gro­be Unbil­lig­keit unter­liegt, weil die Kom­mis­si­on als "Drit­ter" iSv. § 317 Abs. 1 BGB anzu­se­hen ist.

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 10.12.2008 – 4 AZR 801/​07