Kla­ge gegen Kün­di­gung oder Abfin­dung erstrei­ten? Bit­te nur mit Anwalt

Spricht der Arbeit­ge­ber eine Kün­di­gung des Arbeits­ver­trags aus ist der Schock im ers­ten Moment groß. Ganz klar, jetzt steht die finan­zi­el­le Exis­tenz auf dem Spiel. Vor allem, wenn die Arbeits­markt­si­tua­ti­on kri­tisch ist, eine Fami­lie ernährt, viel­leicht sogar noch Schul­den abbe­zahlt wer­den müs­sen. Nun stellt sich die Fra­ge wie es wei­ter gehen soll. Ist die Kün­di­gung recht­mä­ßig, kann und soll­te ich die­se anfech­ten? Und habe ich viel­leicht Anspruch auf eine Abfin­dung? Wenn ja, in wel­cher Höhe und wel­che Aus­wir­kun­gen hat die­se, bei­spiels­wei­se auf mei­nen Anspruch auf Arbeits­lo­sen­geld, fin­de ich kei­nen anschlie­ßen­den Job? Vie­le Fra­gen, deren Ant­wor­ten im Arbeits­recht zu fin­den ist. Um kei­ne (unnö­ti­gen) Nach­tei­le in Kauf zu neh­men, sei­ne Rech­te zu wah­ren, soll­ten die nächs­ten Schrit­te nun mit Bedacht getan wer­den. Emp­feh­lens­wert ist, einen Anwalt für Arbeits­recht zu kon­sul­tie­ren. Ob es nur um eine Bera­tung geht oder aber um eine Ver­tre­tung vor Gericht, im Rah­men einer Kün­di­gungs­schutz­kla­ge.

Kla­ge gegen Kün­di­gung oder Abfin­dung erstrei­ten? Bit­te nur mit Anwalt

Ist die Kün­di­gung vom Arbeit­ge­ber recht­mä­ßig? Der Kampf und den Arbeits­platz

„Oft­mals kom­men Man­dan­ten zu spät in unse­re Kanz­lei. Wür­de sie frü­her einen Anwalt kon­sul­tie­ren könn­ten sie sich viel Ärger erspa­ren“, so Micha­el Koh­l­öf­fel, Hoch­schul­lehr­be­auf­trag­ter und Rechts­an­walt für Arbeits­recht in Stutt­gart. Er ver­tritt Man­dan­ten aus dem Groß­raum Stutt­gart, kann die Optio­nen nach einer aus­ge­spro­che­nen Kün­di­gung auf­zei­gen. Nicht nur dar­auf bezo­gen ob die­se über­haupt recht­lich Bestand hat. Son­dern auch, inwie­fern der Gekün­dig­te Anspruch auf eine Abfin­dung hat, wenn ja, in wel­cher Grö­ßen­ord­nung. Häu­fig hat er auch mit Auf­he­bungs­ver­trä­gen zu tun. „Hier ist beson­de­re Vor­sicht gebo­ten, eine vor­schnel­le Unter­zeich­nung kann weit­rei­chen­de Fol­gen haben“. Denn wer sein Arbeits­ver­hält­nis ein­ver­nehm­lich auf­löst und kei­nen Nach­fol­ge­job in der Tasche hat ris­kiert eine Sperr­zeit beim Arbeits­lo­sen­geld. Und dann wird der Ver­lust des Arbeits­plat­zes aus finan­zi­el­ler Hin­sicht beson­ders schmerz­haft. Und natür­lich wird jeg­li­che Kün­di­gungs­schutz­kla­ge obso­let. Ob betriebs­be­ding­te, frist­lo­se oder per­so­nen­be­ding­te Kün­di­gung: ein Anwalt mit Spe­zia­li­sie­rung auf das Arbeits­recht soll­te kon­sul­tiert wer­den. Um zu über­prü­fen, inwie­fern die­se Kün­di­gung gel­ten­dem Recht ent­spricht. Oft­mals sind es ein­fa­che Form­feh­ler die eine Arbeits­ver­trags-Kün­di­gung nich­tig machen. Konn­te dies fest­ge­stellt wer­den stellt sich nun die Fra­ge nach den nächs­ten Schrit­ten: um den Arbeits­platz kämp­fen oder doch auf eine Abfin­dung set­zen?

Wie hoch kann mei­ne Abfin­dung sein? Ver­han­deln mit Rechts­an­walt

Ob Kün­di­gung durch den Arbeit­ge­ber oder Auf­he­bungs­ver­trag: eine Abfin­dung kann über den Ver­lust des Arbeits­plat­zes hin­weg trös­ten, ein finan­zi­el­les Pols­ter bie­ten. Wie hoch die­se aus­fal­len kann hängt von ver­schie­de­nen Fak­to­ren ab, bei­spiels­wei­se der Anzahl von Jah­ren, wel­che man bei die­sem Arbeit­ge­ber beschäf­tigt war. Ein­fach das ers­te Ange­bot des Chefs wahr­neh­men – sel­ten eine gute Idee. Viel­mehr soll­te die­ses von einem Rechts­an­walt über­prüft wer­den. Gera­de auch des­halb, weil Arbeit­neh­mer even­tu­ell nur eine rela­tiv hohe Sum­me sehen, jedoch nicht alle Punk­te beach­ten. Bei­spiels­wei­se wie die Abfin­dung auf das Arbeits­lo­sen­geld ange­rech­net wird, und dass die­se noch ver­steu­ert wer­den muss. Zieht man diver­se Pos­ten von der Abfin­dungs­sum­me ab kann die Sache schon ganz anders aus­se­hen. Hier kann ein Rechts­an­walt dabei hel­fen eine höhe­re Abfin­dungs­sum­me zu ver­han­deln.