Kla­ge­an­trag – und die inner­pro­zes­sua­le Bedin­gung

Ein Antrag kann unter eine inner­pro­zes­sua­le Bedin­gung gestellt wer­den.

Kla­ge­an­trag – und die inner­pro­zes­sua­le Bedin­gung

Dies muss nicht not­wen­di­ger­wei­se das Unter­lie­gen oder Obsie­gen mit dem Haupt­an­trag sein, also eine bestimm­te Ent­schei­dung des Gerichts über den mit dem Haupt­an­trag ver­folg­ten Anspruch.

Es ist eben­so zuläs­sig, über einen Antrag nur für den Fall eine Sach­ent­schei­dung zu begeh­ren, dass das Gericht im Zusam­men­hang mit dem Haupt­an­trag eine Rechts­fra­ge in einer bestimm­ten Wei­se beur­teilt [1].

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 23. Febru­ar 2017 – 6 AZR 665/​15

  1. BAG 17.12 2015 – 2 AZR 304/​15, Rn. 23, BAGE 154, 20[]