Kla­ge­er­wei­te­run­gen in der Revi­si­ons­in­stanz vor dem Bun­des­ar­beits­ge­richt

Kla­ge­er­wei­te­run­gen sind in der Revi­si­ons­in­stanz wegen § 559 Abs. 1 Satz 1 ZPO grund­sätz­lich aus­ge­schlos­sen1.

Kla­ge­er­wei­te­run­gen in der Revi­si­ons­in­stanz vor dem Bun­des­ar­beits­ge­richt

Sie kön­nen nur dann aus­nahms­wei­se aus pro­zess­öko­no­mi­schen Grün­den zuge­las­sen wer­den, wenn sich der neue Antrag – abge­se­hen von den Fäl­len des § 264 Nr. 2 ZPO – auf den vom Lan­des­ar­beits­ge­richt fest­ge­stell­ten Sach­ver­halt oder ggf. auf den unstrei­ti­gen Par­tei­vor­trag stützt.

Erfor­der­lich ist außer­dem, dass berech­tig­te Inter­es­sen der geg­ne­ri­schen Par­tei nicht beein­träch­tigt wer­den2.

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 24. Okto­ber 2018 – 10 AZR 285/​16

  1. BAG 26.04.2018 – 3 AZR 19/​17, Rn. 51 []
  2. BAG 14.07.2015 – 3 AZR 252/​14, Rn. 38 []