Leis­tungs­kür­zung der Pen­si­ons­kas­se und die Leis­tungs­zu­sa­ge des Arbeit­ge­bers

Der Arbeit­ge­ber hat, wenn er eine bei­trags­ori­en­tier­te Leis­tungs­zu­sa­ge erteilt hat, gem. § 1 Abs. 1 S. 3 BetrAVG für die Erfül­lung der von ihm zuge­sag­ten Leis­tung ein­zu­ste­hen, wenn die Pen­si­ons­kas­se der Deut­schen Wirt­schaft VVaG von ihrer in der Sat­zung vor­ge­se­he­nen Mög­lich­keit der Leis­tungs­her­ab­set­zung Gebrauch macht.

Leis­tungs­kür­zung der Pen­si­ons­kas­se und die Leis­tungs­zu­sa­ge des Arbeit­ge­bers

Die unter­blie­be­ne Erhö­hung der Brut­to­löh­ne im Unter­neh­men allein recht­fer­tigt die Ableh­nung der Anpas­sung weder gem. § 16 Abs. 2 Nr. 2 BetrAVG noch im Rah­men der Inter­es­sen­ab­wä­gung gem. § 315 Abs. 3 BGB.

Lan­des­ar­beits­ge­richt Baden-Würt­tem­berg, Urteil vom 2. Juni 2010 – 19 Sa 33/​09