Noch­mals: Tarif­ge­mein­schaft Christ­li­cher Gewerk­schaf­ten für Zeit­ar­beit und Per­so­nal-Ser­vice-Agen­tu­ren (CGZP)

Das Arbeits­ge­richt Ber­lin hat­te erneut über die Tarif­fä­hig­keit der Tarif­ge­mein­schaft Christ­li­cher Gewerk­schaf­ten für Zeit­ar­beit und Per­so­nal-Ser­vice-Agen­tu­ren (CGZP) ent­schie­den und hat wie­der­um fest­ge­stellt, dass die Tarif­fä­hig­keit auch am 22. Juli 2003 fehl­te. Zuvor hat­te das Bun­des­ar­beits­ge­richt [1] und das Arbeits­ge­richt Ber­lin [2] bereits bezo­gen auf spä­te­re Zeit­punk­te die Tarif­fä­hig­keit der CGZP ver­neint.

Noch­mals: Tarif­ge­mein­schaft Christ­li­cher Gewerk­schaf­ten für Zeit­ar­beit und Per­so­nal-Ser­vice-Agen­tu­ren (CGZP)

Nach Auf­fas­sung des Arbeits­ge­richts Ber­lin konn­te der maß­geb­li­chen Sat­zung der CGZP vom 11. Dezem­ber 2002 nicht ent­nom­men wer­den, ob Tarif­ver­trä­ge im eige­nen Namen oder aus­schließ­lich im Namen ihrer Mit­glieds­ge­werk­schaf­ten abge­schlos­sen wer­den soll­ten; auch war die in Anspruch genom­me­ne Tarif­zu­stän­dig­keit nicht erkenn­bar. Auf die­ser recht­li­chen Grund­la­ge sei es daher nicht mög­lich, eine Tarif­fä­hig­keit der Tarif­ge­mein­schaft Christ­li­cher Gewerk­schaf­ten für Zeit­ar­beit und Per­so­nal-Ser­vice-Agen­tu­ren fest­zu­stel­len.

Arbeits­ge­richt Ber­lin, Beschluss vom 8. Sep­tem­ber 2011, Akten­zei­chen 63 BV 9415/​08

  1. BAG, Beschluss vom 14.12.2010 – 1 ABR 19/​10[]
  2. ArbG Ber­lin, Beschluss vom 30.05.2011 – 29 BV 13947/​10[]