Non-Equi­ty-Part­ner sind kei­ne Arbeit­neh­mer

Rechts­an­wäl­te, die als sog. „Non-Equi­ty-Part­ner, bei einer Rechts­an­walt­schafts­ge­sell­schaft tätig sind, sind kei­ne Arbeit­neh­mer im Sin­ne des Arbeits­ge­richts­ge­set­zes. Mit die­ser Begrün­dung hat das Arbeits­ge­richt Düs­sel­dorf die Rechts­strei­te zwei­er Rechts­an­wäl­te einer in Düs­sel­dorf ansäs­si­gen Groß­kanz­lei an das Land­ge­richt Düs­sel­dorf ver­wie­sen.

Non-Equi­ty-Part­ner sind kei­ne Arbeit­neh­mer

Die Fra­ge, ob die Rechts­an­wäl­te mate­ri­ell Arbeit­neh­mer sind und für sie, wie sie gel­tend machen, das Kün­di­gungs­schutz­ge­setz Anwen­dung fin­det, hat das Gericht damit nicht ent­schie­den. Da die Rechts­an­wäl­te gesetz­li­che Ver­tre­ter der Rechts­an­walt­schafts­ge­sell­schaft sind, gel­ten sie gemäß § 5 ArbGG nicht als Arbeit­neh­mer im Sin­ne des Ver­fah­rens­rechts. Die Rechts­strei­tig­kei­ten mit gesetz­li­chen Ver­tre­tern von Per­so­nen­ge­samt­hei­ten wie einer Rechts­an­walt­schafts­ge­sell­schaft weist das Gesetz den ordent­li­chen Gerich­ten, hier dem Land­ge­richt Düs­sel­dorf, zu.

Arbeits­ge­richt Düs­sel­dorf – Beschlüs­se vom 19.11.2009 6 Ca 4447/​09 und 6 Ca 4448/​09