Revi­si­ons­be­grün­dung in Arbeits­sa­chen – und der not­wen­di­ge Inhalt

Nach § 72 Abs. 5 ArbGG iVm. § 551 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 ZPO gehört zum not­wen­di­gen Inhalt der Revi­si­ons­be­grün­dung die Anga­be der Revi­si­ons­grün­de.

Revi­si­ons­be­grün­dung in Arbeits­sa­chen – und der not­wen­di­ge Inhalt

Bei einer Sach­rü­ge sind die­je­ni­gen Umstän­de bestimmt zu bezeich­nen, aus denen sich die Rechts­ver­let­zung ergibt. Die Revi­si­ons­be­grün­dung muss den ange­nom­me­nen Rechts­feh­ler des Lan­des­ar­beits­ge­richts so auf­zei­gen, dass Gegen­stand und Rich­tung des Revi­si­ons­an­griffs erkenn­bar sind.

Das erfor­dert eine Aus­ein­an­der­set­zung mit den tra­gen­den Grün­den der ange­foch­te­nen Ent­schei­dung und die genaue Dar­le­gung der Gesichts­punk­te, aus denen das ange­foch­te­ne Urteil rechts­feh­ler­haft sein soll [1].

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 11. August 2016 – 8 AZR 406/​14

  1. vgl. ua. BAG 17.02.2016 – 10 AZR 600/​14, Rn. 11; 22.10.2015 – 2 AZR 569/​14, Rn. 15 mwN, BAGE 153, 111; 24.09.2014 – 4 AZR 559/​12, Rn. 11[]