Schreib­ma­schi­ne oder PC für den Betriebs­rat?

Der Arbeit­ge­ber hat dem Betriebs­rat einen PC nebst Zube­hör zur Ver­fü­gung zu stel­len, wenn er die­se Tech­nik bei der Wahr­neh­mung jeden­falls ein­zel­ner betriebs­ver­fas­sungs­recht­li­cher Auf­ga­ben selbst anwen­det.

Schreib­ma­schi­ne oder PC für den Betriebs­rat?

Ein neun­köp­fi­ger Betriebs­rat kann zur Wahr­neh­mung sei­ner Auf­ga­ben nicht dar­auf ver­wie­sen wer­den, sei­ne Schrift­stü­cke mit der Hand oder mit einer – teil­wei­se defek­ten – alten elek­tri­schen Schreib­ma­schi­ne mit Kor­rek­tur­band zu erstel­len. Das ist ange­sichts des Umfangs der anfal­len­den Auf­ga­ben im Zeit­al­ter der EDV unzu­mut­bar und degra­die­rend.

Lan­des­ar­beits­ge­richt Schles­wig-Hol­stein, Beschluss vom 27. Janu­ar 2010 – 3 TaBV 31/​09