Verdachtskündigung

Eine kann gerechtfertigt sein, wenn starke, auf objektive sachen gründende Verdachtsmomente vorliegen, die geeignet sind, das für die Fortsetzung des ses erforderliche Vertrauen zu zerstören, und wenn der alle zumutbaren Anstrengungen zur des s unternommen, insbesondere dem Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben hat.

Verdachtskündigung

Der Verdacht muss auf konkrete – vom Kündigenden darzulegende und ggf. zu beweisende – sachen gestützt sein.

Er muss ferner dringend sein. Es muss eine große Wahrscheinlichkeit dafür bestehen, dass er zutrifft.

Die Umstände, die ihn begründen, dürfen nach allgemeiner Lebenserfahrung nicht ebenso gut durch ein Geschehen zu erklären sein, das eine nicht zu rechtfertigen vermöchte. Bloße, auf mehr oder weniger haltbare en gestützte Verdächtigungen reichen nicht aus1.

, vom 17. März – 2 AZR 110/15

  1. BAG 18.06. – 2 AZR 256/14, Rn. 21[]