Ver­gleich in der Revi­si­ons­in­stanz – und die Anschluss­re­vi­si­on

Erklä­ren die Par­tei­en nach einem Teil­ver­gleich den Streit­ge­gen­stand der Haupt­re­vi­si­on über­ein­stim­mend für erle­digt, ver­liert die Anschluss­re­vi­si­on dadurch nicht ihre Wir­kung.

Ver­gleich in der Revi­si­ons­in­stanz – und die Anschluss­re­vi­si­on

Die Rege­lung des § 554 Abs. 4 ZPO iVm. § 72 Abs. 5 ArbGG, wonach eine Anschlie­ßung ihre Wir­kung ver­liert, wenn die Revi­si­on zurück­ge­nom­men, ver­wor­fen oder durch Beschluss zurück­ge­wie­sen wird, ist auch nicht ana­log anwend­bar, wenn – wie vor­lie­gend – noch eine Kos­ten­ent­schei­dung über die Revi­si­on zu tref­fen ist 1.

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 6. Sep­tem­ber 2017 – 5 AZR 441/​16

  1. vgl. zu § 522 ZPO aF: BGH 22.05.1984 – III ZB 9/​84, zu II 2 der Grün­de; BAG 14.05.1976 – 2 AZR 539/​75, zu 2 f der Grün­de, BAGE 28, 107[]