Ver­gü­tung stun­den­wei­ser Ruf­be­reit­schaft im öffent­li­chen Dienst

Ord­net der Arbeit­ge­ber an einem Kalen­der­tag oder bin­nen 24 Stun­den an zwei auf­ein­an­der­fol­gen­den Kalen­der­ta­gen zwei oder mehr jeweils weni­ger als zwölf Stun­den umfas­sen­de Ruf­be­reit­schaf­ten an, so lie­gen meh­re­re Ruf­be­reit­schaf­ten iSv. § 8 Abs. 3 TVöD-V vor. Für die­se Ruf­be­reit­schaf­ten ist des­halb ledig­lich eine Stun­den­ver­gü­tung von 12,5 % des tarif­li­chen Stun­den­ent­gelts und nicht die Tages­pau­scha­le nach § 8 Abs. 3 Satz 1 und Satz 2 TVöD‑V zu zah­len.

Ver­gü­tung stun­den­wei­ser Ruf­be­reit­schaft im öffent­li­chen Dienst

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 5.2.2009 – 6 AZR 114/​08