Ver­gü­tungs­kla­ge – und die "durch­schnitt­li­che Stun­den­zahl"

Der Anspruch auf den gesetz­li­chen Min­dest­lohn ent­steht mit jeder geleis­te­ten Arbeits­stun­de (§ 1 Abs. 2 iVm. §§ 20, 1 Abs. 1 MiLoG). Dies erfor­dert die schlüs­si­ge Dar­le­gung der tat­säch­lich geleis­te­ten Arbeits­stun­den.

Ver­gü­tungs­kla­ge – und die "durch­schnitt­li­che Stun­den­zahl"

Die Behaup­tung einer aus dem Durch­schnitt eines Zeit­raums ermit­tel­ten Stun­den­zahl ersetzt die­sen Vor­trag nicht 1.

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 29. Juni 2016 – 5 AZR 716/​15

  1. vgl. BAG 25.05.2016 – 5 AZR 135/​16, Rn.19[]