Ver­set­zung – und das Schrift­form­erfor­der­nis

Auch wenn Neben­ab­re­den und Ver­trags­än­de­run­gen auf­grund arbeits­ver­trag­li­cher oder tarif­ver­trag­li­cher Bestim­mun­gen zu ihrer Wirk­sam­keit der Schrift­form, gilt dies daher nicht für Ver­set­zun­gen.

Ver­set­zung – und das Schrift­form­erfor­der­nis

Eine Ver­set­zung ist kei­ne Neben­ab­re­de oder Ver­trags­än­de­rung, son­dern Aus­übung des arbeit­ge­be­ri­schen Wei­sungs­rechts nach § 106 GewO.

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 14. Juni 2017 – 10 AZR 308/​15