Ver­trau­ens­ar­beits­zeit – und das Arbeits­zeit­kon­to

Die Ver­ein­ba­rung von Ver­trau­ens­ar­beits­zeit steht weder der Füh­rung eines Arbeits­zeit­kon­tos ent­ge­gen noch schließt sie die Abgel­tung eines aus Mehr­ar­beit des Arbeit­neh­mers resul­tie­ren­den Zeit­gut­ha­bens aus.

Ver­trau­ens­ar­beits­zeit – und das Arbeits­zeit­kon­to

Ver­trau­ens­ar­beits­zeit" bedeu­tet nur, dass der Arbeit­ge­ber auf die Fest­le­gung von Beginn und Ende der täg­li­chen Arbeits­zeit ver­zich­tet und dar­auf ver­traut, der betref­fen­de Arbeit­neh­mer wer­de sei­ne Arbeits­pflicht in zeit­li­cher Hin­sicht auch ohne Kon­trol­le erfül­len1. Die Ver­ein­ba­rung von Ver­trau­ens­ar­beits­zeit steht damit weder der Füh­rung eines Arbeits­zeit­kon­tos ent­ge­gen noch schließt sie die Abgel­tung eines aus Mehr­ar­beit des Arbeit­neh­mers resul­tie­ren­den Zeit­gut­ha­bens aus.

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 23. Sep­tem­ber 2015 – 5 AZR 767/​13

  1. vgl. BAG 6.05.2003 – 1 ABR 13/​02, zu B II 2 d cc (2) der Grün­de, BAGE 106, 111; 24.05.2012 – 2 AZR 124/​11, Rn. 34; 29.08.2013 – 2 AZR 273/​12, Rn. 35 []