Ver­tre­tungs­be­fris­tung, insti­tu­tio­nel­ler Rechts­miss­brauch – und die Über­prü­fung durch das Revi­si­ons­ge­richt

Die Prü­fung, ob eine durch einen Sach­grund nach § 14 Abs. 1 TzB­fG gerecht­fer­tig­te Befris­tung eines Arbeits­ver­trags nach den Grund­sät­zen des insti­tu­tio­nel­len Rechts­miss­brauchs unwirk­sam ist, obliegt in ers­ter Linie den Gerich­ten der Tat­sa­chen­in­stanz.

Ver­tre­tungs­be­fris­tung, insti­tu­tio­nel­ler Rechts­miss­brauch – und die Über­prü­fung durch das Revi­si­ons­ge­richt

Deren Wür­di­gung ist revi­si­ons­recht­lich nur ein­ge­schränkt dar­auf über­prüf­bar, ob das Gericht von den zutref­fen­den Vor­aus­set­zun­gen des insti­tu­tio­nel­len Rechts­miss­brauchs aus­ge­gan­gen ist, ob es alle erheb­li­chen Gesichts­punk­te wider­spruchs­frei berück­sich­tigt hat und ob die Bewer­tung die­ser Gesichts­punk­te von den getrof­fe­nen tat­säch­li­chen Fest­stel­lun­gen getra­gen wird 1.

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 17. Mai 2017 – 7 AZR 420/​15

  1. vgl. zum ein­ge­schränk­ten revi­si­ons­recht­li­chen Prü­fungs­maß­stab: BAG 15.12 2016 – 6 AZR 578/​15, Rn. 15; 10.05.2016 – 9 AZR 145/​15, Rn. 34[]