Wei­sungs­recht des öffent­li­chen Arbeit­ge­bers – und sei­ne Selbst­bin­dung

Das Direk­ti­ons­recht des Arbeit­ge­bers ist nicht durch eine Selbst­bin­dung in der Wei­se beschränkt, dass der Arbeit­neh­me­rin die Tätig­keit als Fach­lei­te­rin nicht wie­der ent­zo­gen wer­den kann.

Wei­sungs­recht des öffent­li­chen Arbeit­ge­bers – und sei­ne Selbst­bin­dung

Ein öffent­li­cher Arbeit­ge­ber kann sich in der Aus­übung sei­nes Ermes­sens selbst bin­den, vor allem durch ent­spre­chen­de Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten 1.

Eine Selbst­bin­dung ist dabei auch ohne ent­spre­chen­de Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten mög­lich, etwa durch münd­li­che Erklä­run­gen 2.

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 24. Okto­ber 2018 – 10 AZR 19/​18

  1. BAG 11.10.1995 – 5 AZR 1009/​94, zu I 2 der Grün­de[]
  2. BAG 17.12 1997 – 5 AZR 332/​96, zu IV 3 der Grün­de, BAGE 87, 311[]