Wei­ter­ar­bei­ten nach Befris­tungs­en­de – und kei­ne Befris­tungs­kon­troll­kla­ge

Der Arbeit­neh­mer ist nicht damit aus­ge­schlos­sen, sich auf die Ent­ste­hung eines Arbeits­ver­hält­nis­ses nach § 15 Abs. 5 TzB­fG zu beru­fen, weil er nicht inner­halb von drei Wochen nach dem ver­ein­bar­ten Ver­trags­en­de den Fort­be­stand des Arbeits­ver­hält­nis­ses gericht­lich gel­tend gemacht hat.

Wei­ter­ar­bei­ten nach Befris­tungs­en­de – und kei­ne Befris­tungs­kon­troll­kla­ge

Die Kla­ge­frist für die Erhe­bung einer Befris­tungs­kon­troll­kla­ge gemäß § 17 Satz 1 TzB­fG fin­det kei­ne Anwen­dung, wenn der Arbeit­neh­mer gel­tend macht, das Arbeits­ver­hält­nis gel­te nach § 15 Abs. 5 TzB­fG als auf unbe­stimm­te Zeit ver­län­gert.

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 28. Sep­tem­ber 2016 – 7 AZR 377/​14