Wie­der­ho­lungs­kün­di­gung

Eine Kün­di­gung kann nicht erfolg­reich auf Grün­de gestützt wer­den, die der Arbeit­ge­ber schon zur Begrün­dung einer vor­her­ge­hen­den Kün­di­gung vor­ge­bracht hat und die in dem über die­se geführ­ten Pro­zess mit dem Ergeb­nis mate­ri­ell geprüft wor­den sind, dass sie eine sol­che Kün­di­gung nicht tra­gen.

Wie­der­ho­lungs­kün­di­gung

Mit einer Wie­der­ho­lung der frü­he­ren Kün­di­gung ist der Arbeit­ge­ber in die­sem Fall aus­ge­schlos­sen.

Eine Prä­k­lu­si­ons­wir­kung ent­fal­tet die Ent­schei­dung über die frü­he­re Kün­di­gung aller­dings nur bei iden­ti­schem Kün­di­gungs­sach­ver­halt. Hat sich die­ser wesent­lich geän­dert, darf der Arbeit­ge­ber ein wei­te­res Mal kün­di­gen [1].

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 18. Dezem­ber 2014 – 2 AZR 163/​14

  1. BAG 20.03.2014 – 2 AZR 840/​12, Rn. 13; 11.07.2013 – 2 AZR 994/​12, Rn. 37[]