Berufs­rechts­ver­stö­ße – und der Irr­tum des Rechts­an­walts

Der Irr­tum des Rechts­an­walts ist im berufs­ge­richt­li­chen Ver­fah­ren wie im all­ge­mei­nen Straf­recht zu bewer­ten 1.

Berufs­rechts­ver­stö­ße – und der Irr­tum des Rechts­an­walts

Im Straf­recht gilt auf­grund gesetz­li­cher Rege­lung der Grund­satz der frei­en Beweis­wür­di­gung (§ 261 StPO; vgl. Mey­er-Goß­ner/­Sch­mitt, StPO, 58. Aufl., § 261 Rn. 11). Ob ein Ver­bots­irr­tum ver­meid­bar war, ist eine Fra­ge des Ein­zel­falls.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 22. April 2016 – AnwSt (B) 2/​16

  1. Feuerich/​Weyland, BRAO, 9. Aufl., § 113 Rn. 7[]