Zulas­sungs­wi­der­ruf wegen Ver­mö­gens­ver­falls – und kei­ne Gna­de

Anlass für eine ande­re Beur­tei­lung eines Zulas­sungs­wi­der­rufs wegen Ver­mö­gens­ver­fall im Wege einer Gna­den­ent­schei­dung besteht für den Bun­des­ge­richts­hof im Regel­fall nicht.

Zulas­sungs­wi­der­ruf wegen Ver­mö­gens­ver­falls – und kei­ne Gna­de

Die vom Rechts­an­walt vor­ge­brach­ten Aus­wir­kun­gen des Wider­rufs der Zulas­sung zur Rechts­an­walt­schaft auf sei­ne Exis­tenz­grund­la­ge, stel­len kei­ne außer­ge­wöhn­li­che Här­te dar, son­dern sind die aus § 14 Abs. 2 Nr. 7 BRAO resul­tie­ren­de Fol­ge eines Ver­mö­gens­ver­falls 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 22. Novem­ber 2016 – AnwZ (Brfg) 48/​16

  1. zur Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit die­ser Vor­schrift vgl. BGH, Beschluss vom 03.06.2015 – AnwZ (Brfg) 11/​15, Rn. 9 mwN, sie­he auch BVerfG, NJW 2005, 3057 zur Par­al­lel­re­ge­lung in § 50 Abs. 1 Nr. 6 BNo­tO[]