Arbei­ten mit der Toma­te

Nein, heu­te geht es nicht um Essen am Arbeits­platz. Son­dern um eine von dem Ita­lie­ner Fran­ces­co Ciril­lo vor 30 Jah­ren ent­wi­ckel­te Tech­nik der Arbeits­zeit­ge­stal­tung.

Arbei­ten mit der Toma­te

Ciril­lo benutz­te hier­für eine Kurz­zeit­uhr aus sei­ner Küche. Und weil die­se Küchen­uhr die Form einer Toma­te – pomo­do­ro – hat­te, war ein Name für sei­ne Metho­de schnell gefun­den: die pomo­do­ro tech­ni­que.

Aus­gangs­punkt ist die Erkennt­nis, dass häu­fi­ge Pau­sen die geis­ti­ge Beweg­lich­keit ver­bes­sern und Blo­cka­den auf­lö­sen kön­nen. Und hier­aus erge­ben sich auch die Ablauf­schrit­te für ihre Arbeit:

pomodoro

  1. For­mu­lie­ren Sie die zu erle­di­gen­den Auf­ga­ben.
  2. Stel­len Sie den Wecker auf 25 Minu­ten.
  3. Arbei­ten Sie, bis der Wecker klin­gelt.
  4. Dann strei­chen Sie die erle­dig­ten Auf­ga­ben­tei­le und machen Sie 5 Minu­ten Pau­se.
  5. Alle vier „pomo­do­ri“ machen Sie eine län­ge­re Pau­se von 15 bis 20 Minu­ten.

Die kur­zen Pau­sen erleich­tern es Ihnen, in der übri­gen Zeit kon­zen­triert und ohne wei­te­re Abschwei­fun­gen zu arbei­ten. Und die Umset­zung ist denk­bar ein­fach.

Ver­su­chen Sie es ein­fach ein­mal. Egal, ob mit Blei­stift und Küchen­we­cker oder mit einer Pomo­do­ro-App für Ihr Smart­pho­ne.