Ver­hin­de­rungs­pfle­ge im Urlaub

Auch wenn Sie pri­vat etwa einen pfle­ge­be­dürf­ti­gen Ange­hö­ri­gen pfle­gen, besteht gleich­wohl die Mög­lich­keit eines Urlaubs. Haben Sie die pfle­ge­dürf­ti­ge Per­son bereits für min­des­tens 6 Mona­te in sei­ner häus­li­chen Umge­bung gepflegt, über­nimmt die Pfle­ge­kas­se für die Zeit des Urlaubs (wie auch der Krank­heit), höchs­tens aber für vier Wochen im Jahr, die Kos­ten einer Ersatz­pfle­ge bis zum maxi­mal 1.510,- € (ab Janu­ar 2012: 1.550,- €).

Ver­hin­de­rungs­pfle­ge im Urlaub

Eine Ein­schrän­kung besteht aller­dings, wenn die Ersatz­pfle­ge durch Pfle­ge­per­so­nen vor­ge­nom­men, die mit dem Pfle­ge­be­dürf­ti­gen bis zum 2. Gra­de ver­wandt oder ver­schwä­gert sind oder mit ihm in häus­li­cher Gemein­schaft leben: In die­sem Fall wird die Ver­hin­de­rungs­pfle­ge nur in Höhe des jewei­li­gen Pfle­ge­geld­an­spruchs gewährt.

Ver­hin­de­rungs­pfle­ge im Über­blick:

  • Ver­hin­de­rung der Pfle­ge­per­son durch Urlaub oder Krank­heit
  • Vor­pfle­ge­zeit: 6 Mona­te
  • für maxi­mal 4 Wochen
  • Erstat­tung der Kos­ten der Ersatz­pfle­ge bis maxi­mal 1.510,- €
  • Gleich­zei­tig Wei­ter­zah­lung der Ren­ten­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge der Pfle­ge­per­son