Ver­kehrs­rechts­schutz­ver­si­che­rung – Was gibt es zu beach­ten?

Es kann schnell pas­sie­ren, dass man in einem Unfall ver­wi­ckelt ist. Egal ob Sie nun der Ver­ur­sa­cher oder nur ein Betei­lig­ter sind. Nicht sel­ten kommt dann ein Gerichts­ver­fah­ren auf Sie zu. Die Kos­ten einer sol­chen Gerichts­ver­hand­lung kön­nen sich, je nach Streit­wert, in die Zehn­tau­sen­de belau­fen. Denn Sie müs­sen Kos­ten für den Anwalt tra­gen, das Ver­fah­ren, even­tu­el­le Gut­ach­ter und ande­re wich­ti­ge Din­ge. Hier­bei kann eine Ver­kehrs­rechts­schutz­ver­si­che­rung hel­fen. Eine sol­che Ver­si­che­rung kann nicht nur bei einem Unfall hel­fen, son­dern auch bei vie­len ande­ren Din­gen, die etwas mit dem Auto oder ähn­li­chem zu tun haben.

Ver­kehrs­rechts­schutz­ver­si­che­rung – Was gibt es zu beach­ten?

Zum Bei­spiel hilft eine sol­che Ver­si­che­rung auch, wenn Sie beim Kauf eines Neu­wa­gens übers Ohr gehau­en wer­den und einen Gebraucht wagen bekom­men, oder wenn Sie Leis­tun­gen im Kfz-Meis­ter­be­trieb bezah­len müs­sen, die die­ser gar nicht erbracht hat. Sie sehen, die Ver­kehrs­rechts­schutz­ver­si­che­rung bringt eini­ge Vor­tei­le mit sich, jedoch gibt es auch eini­ge wich­ti­ge Punk­te, die man im Vor­feld bei einer sol­chen Ver­si­che­rung beach­ten soll­te.

Es gibt vie­le ver­schie­de­ne Anbie­ter von Rechts­schutz­ver­si­che­run­gen. Hier sind die Kon­di­tio­nen so ver­schie­de­nen wie die Prei­se. Dar­um soll­ten Sie sich ein wenig Zeit neh­men und die jewei­li­gen Ver­si­che­run­gen mit­ein­an­der ver­glei­chen. Einer der wich­tigs­ten Punk­te, auf die Sie ach­ten soll­ten ist, das in der Ver­si­che­rung ein Steuer‑, Ver­wal­tungs- und Ord­nungs­wid­rig­kei­ten-Rechts­schutz inklu­si­ve sind. Denn damit sind Sie gegen aller­lei Ver­kehr­sün­den gewapp­net.

Des Wei­te­ren soll­ten Sie noch die Deckungs­sum­me beach­ten, sowie die Höhe der Kau­ti­on, wo der Schutz über­all gilt, also in wel­chen Län­dern der Eu oder sogar welt­weit. Eben­falls soll­ten Sie dar­auf ach­ten, wie hoch die War­te­zeit vom Abschluss bis zu einer Leis­tung ist. Also wenn Sie schon nach kur­zen einen Unfall bau­en, ob der Ver­si­che­rungs­schutz schon da ist. Sie soll­ten auch dar­auf ach­ten, ob Sie viel­leicht Fami­li­en­mit­glie­der güns­tig mit­ver­si­chern kön­nen. Eine Selbst­be­tei­li­gung in der Poli­ce zu ver­an­kern, wäre eben­falls eine gute Lösung, um die Kos­ten gering zu hal­ten. Denn 250 € oder mehr aus der eige­nen Tasche zu bezah­len, ist wesent­lich weni­ger als die gesam­te Sum­me des Ver­fah­rens.

Es gibt drei Arten einer Ver­kehrs­rechts­schutz­ver­si­che­rung:

  • Zum einen der klas­si­sche Ver­kehrs­rechts­schutz. Hier­bei besteht Rechts­schutz für die Ver­si­cher­ten als Eigen­tü­mer des Fahr­zeu­ges wäh­rend der gesam­ten Ver­trags­lauf­zeit. Eben­falls gilt die­ser Rechts­schutz auch für alle ande­ren Fah­rer die­ses Wagens sowie alle Insas­sen.
  • Die zwei­te Art ist der Fah­rer-Rechts­schutz. Die­se Poli­ce ist per­fekt für Per­so­nen, die häu­fig mit Fahr­zeu­gen fah­ren, die nicht auf sie selbst zuge­las­sen sind.
  • Die drit­te und letz­te Art ist der Fahr­zeug-Rechts­schutz. Hier gibt es Rechts­schutz für das Auto und alles was mit die­sem zusam­men­hängt.