Euro­päi­scher Füh­rer­schein

Der Rat der EU hat die Neu­fas­sung der Füh­rer­schein­richt­li­nie ver­ab­schie­det Die neu­ge­fass­te Füh­rer­schein­richt­li­nie sieht vor, dass ab 2013 alle neu­en Füh­rer­schei­ne nach einem EU-weit ein­heit­li­chen Modell im Kre­dit­kar­ten­for­mat aus­ge­stellt wer­den müs­sen. Das ein­heit­li­che Füh­rer­schein­mo­dell beinhal­tet aber auch das Prin­zip "Eine Per­son – Ein Füh­rer­schein" um den so genann­ten Füh­rer­schein­tou­ris­mus ein­zu­däm­men. Zu die­sem Zweck wird die Kom­mis­si­on ein Netz­werk zwi­schen den Mit­glied­staa­ten auf­bau­en, das dem Infor­ma­ti­ons­aus­tausch von Füh­rer­schein­da­ten die­nen soll. Nach Ver­öf­fent­li­chung im Amts­blatt haben die Mit­glied­staa­ten vier Jah­re Zeit, um die Richt­li­nie in natio­na­les Recht umzu­set­zen, eine Anwen­dung der Vor­schrif­ten erfolgt erst sechs Jah­re nach Inkraft­tre­ten der Richt­li­nie an.

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